Unter ihrem neuen Motto »Wir ♥ Hörakustiker« lud die Fördergemeinschaft Gutes Hören am Ende des ersten Kongresstages zum traditionellen Partnerabend ein – und zwar ins »Resso’s Hannover«, dem bekannten Trendlokal direkt am Hauptbahnhof. Gemütliches Club-Ambiente inklusive weitem Atrium zum Durchatmen ohne Maske …
Zur offiziellen Eröffnung begrüßte Christian Hastedt die zahlreich erschienenen Gäste. »Auch uns als FGH wurden durch die Pandemie Bremsen angelegt«, so der Geschäftsführer der Fördergemeinschaft. »Denken wir nur an die Aktionen mit unseren Hörmobilen, die ja sonst auch für unsere Partner ein Garant für Umsatz sind. Aber aus jeder Krise gehen Sieger hervor. Unsere Hörmobile haben wir dann zum Beispiel zur Hilfe ins Überschwemmungsgebiet geschickt, um so Hörakustikern zu ermöglichen, ihre Leistungen in dieser schwierigen Lage weiter anbieten zu können. Und wir haben die Zeit der Pandemie auch genutzt, um Neues zu entwickeln.«
Christian Hastedt verwies auf die aktuellen FGH-Kampagnen »Wir machen Hören gut. Ihre Hörakustiker« und »Wir ♥ Hörakustiker«, die gerade angelaufen sind und in den kommenden Jahren fortgeführt werden sollen – mit immer neuen Motiven; alles entwickelt und umgesetzt vom Team der FGH. Einblick in die Werbe- und PR-Aktivitäten der letzten Monate gaben auch Julia Strauch und Karsten Mohr. Nach dem knappen offiziellen Part folgten ein köstliches Buffet und ein sehr langer, geselliger Abend. Keine Live-Band und keine große Tanzfläche, dafür umso mehr und endlich wieder Zeit für nette Gespräche.
Die gab es auch am darauffolgenden Donnerstagabend beim Kongresstreff. Als Location diente diesmal das gläserne Foyer des Convention Centers, in dem die Besucher gut verteilt platziert werden konnten. Natürlich galten auch hier die üblichen Hygieneregeln, bei streng limitierter Teilnehmerzahl. Kein Themenabend mit Motto und Kostümen. Statt prominentem Live-Act sorgten ein einsamer Saxophonist und Musik aus der Konserve für das akustische Ambiente. Wer ein Ticket hatte, kam dennoch auf seine Kosten: Endlich wieder all die Leute sprechen, denen man vielleicht beim letzten Treff vor zwei Jahren zum letzten Mal live begegnet war …

Beim knappen offiziellen Teil des Abends erschienen EUHA-Präsidentin Beate Gromke, Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie (BVHI), sowie Christian Reichart als Vertreter des Fachverbandes Deutscher Hörgerätekustiker (FDH) gemeinsam auf der kleinen Bühne, zu ihren Füßen eine riesige EUHA-Torte mit flackernden Kerzen und Funken sprühenden Fontänen.
Dr. Zimmer verwies in seiner kurzen Ansprache darauf, dass es der guten Zusammenarbeit der drei Verbände zu verdanken sei, dass der Treff in diesem Jahr wieder stattfinden könne; und insbesondere der Zusammenarbeit von EUHA und BVHI sei zu verdanken, dass es überhaupt wieder eine Messe gibt. Die Zusammenarbeit sei »eine über die Jahre stetig weiterentwickelte Partnerschaft«, die sich auch unter den Belastungen der jüngsten Zeit bewährt hätte. Er dankte allen Hörakustik-Unternehmen und allen Herstellern, die trotz der vielen Unabwägbarkeiten mitgezogen und so dazu beigetragen hätten, den Kongress wieder stattfinden zu lassen. »Allein das wir heute hier sind, ist wirklich schon ein Grund zum Feiern«, so der BVHI-Geschäftsführer.
Christian Reichart überbrachte die Grüße des FDH. »Wir werden uns sicherlich an den heutigen Abend und auch an den diesjährigen Kongress noch lange erinnern. Er wird etwas Besonderes gewesen sein und wir werden noch lange davon zehren und davon reden.«
Beate Gromke, Präsidentin der EUHA, schloss sich den Worten ihrer Vorredner an: »Wie sich jeder vorstellen kann, war die Vorarbeit für diesen Kongress enorm. Dafür noch einmal Danke an alle. Es war schon sehr nervenaufreibend. Denn es war bis vor zwei Wochen noch nicht klar, ob uns Niedersachsen die Durchführung genehmigt. Wir haben hier ganz viel Arbeit investiert, damit das Gesundheitsamt das zulässt. Deswegen freue ich mich so sehr, dass Sie alle da sind.«

