DIGITALES MAGAZIN
003 | Oktober 2021
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Etwa 1,6 Millionen Menschen leiden derzeit an Demenz

WELT-ALZHEIMERTAG: MED-EL LEISTET AUFKLÄRUNGSARBEIT

HERSTELLER. Anlässlich des Welt-Alzheimertags, der am 21. September stattfand, hat der Implantat-Hersteller MED-EL einmal mehr über die Bedeutung eines guten Hörvermögens für die körperliche und geistige Gesundheit aufgeklärt.

Etwa 1,6 Millionen Menschen leiden deutschlandweit derzeit an Demenz. Die Zahl soll täglich um weitere 900 Neuerkrankte steigen, eine Heilung der Krankheit ist nach wie vor nicht in Sicht, die Ursachen des Krankheitsbildes werden bis heute nicht vollständig verstanden. Forschungsergebnisse der letzten Jahre belegen allerdings, dass es einige Aktivitäten und auch Kormobiditäten gibt, die Einfluss auf die Entwicklung der Krankheit nehmen können. So gilt bekanntlich der altersbedingte Hörverlust als größte, beeinflussbare Stellschraube bei der Demenzprophylaxe. Man könnte auch sagen: Je mehr akustische Reize im Gehirn ankommen, desto besser bleibt es in Form.

Warum ein gutes Hörvermögen zu einem gesunden Altwerden einen entscheidenden Beitrag leisten kann, warum Hörverlust niemals alternativlos ist und was jede:r einzelne:r zum Schutz seines Gehörs tun kann, das hat MED-EL zum Welt Alzheimertag zusammen mit Prof. Hubert Löwenheim, Direktor der Universitäts-HNO-Klinik in Tübingen, erklärt. 

»Inzwischen weiß man, dass fortschreitender Hörverlust nicht nur das Risiko für andere mentale Erkrankungen wie Depression, sondern eben auch für Demenz erhöhen kann. Interessanterweise steigt dabei das Risiko für die Entwicklung einer Demenz mit dem Grad des Hörverlustes. So ist das Risiko für Demenz bei hochgradiger Schwerhörigkeit etwa um das Fünffache erhöht. Damit ist Schwerhörigkeit nach einer aktuellen Studie, die im Lancet publiziert wurde, der größte zu beeinflussende Einzelfaktor für die Entwicklung von Demenz«, fasst Prof. Hubert Löwenheim den aktuellen Wissensstand in Bezug auf die Demenzprävention zusammen. Ein frühzeitiger Ausgleich eines Hörverlusts wird damit nur noch wichtiger.

Aus der Perspektive MED-ELs ist hier außerdem die Information wichtig, dass es auch Lösungen gibt, die helfen können, wenn klassische Hörsysteme nicht mehr ausreichen. Die Auffassung, dass es, wenn das Thema Hörgerät ausgeschöpft ist, keine weiteren Möglichkeiten mehr gebe, sei weiterhin weit verbreitet. »Dabei gibt es seit mehr als 30 Jahren mit modernen Hörimplantaten eine medizintechnische Alternative, die hochgradigen Hörverlust erfolgreich behandelt und gerade dann erfolgreich sein kann, wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen«, heißt es daher auch in dem entsprechenden MED-EL-Newsletter. Zumal ein Hörimplantat in der Lage sei, den Hörsinn komplett zu ersetzen. Inwieweit so die Gedächtnisleistung positiv beeinflusst werden kann, wird bereits in ersten Studien untersucht, wie Hubert Löwenheim berichtet. Erste Hinweise, dass die Gedächtnisleistung durch eine Versorgung mit Hörsystemen und Cochlea-Implantaten verbessert werde, gebe es bereits.

Die beste Hörlösung jedoch, heißt es in dem MED-EL-Newsletter abschließend, ist die, die gar nicht erst gebraucht werde. Daher ruft auch der Implantat-Hersteller dazu auf, zuallererst sein Gehör zu schützen.