VERBÄNDE. Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist Prof. Dr. med. Annette Limberger Teil des wissenschaftlichen Beirates der EUHA. Das meldete die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) Mitte Dezember. Limberger folgt Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Kießling, der sich in den wohlverdienten Ruhestand begibt.
Annette Limberger hat ihre berufliche Laufbahn 1985 als Audiologie-Assistentin an der Universitäts-HNO-Klinik in Ulm begonnen. Von 1987 bis 1990 absolvierte sie die Ausbildung zur Hörakustikerin, 1992 nahm sie ihr Medizinstudium auf. Anschließend war sie zunächst an der Universitäts-HNO-Klinik in Tübingen tätig, wo sie unter anderem die audiologische Abteilung leitete. An der Uniklinik in Mainz bildete sich Limberger dann in der Abteilung für HNO und Kommunikationsstörungen weiter, wurde Phoniaterin und Pädaudiologin und arbeite hier bis 2007 als Oberärztin. Anschließend ging sie an die Hochschule Aalen. Hier lehrt sie Audiologie und Hörsystemanpassung, zudem leitete sie bis 2019 den Studiengang Hörakustik/Audiologie. Seit kurzem ist Limberger nun wieder klinisch tätig, als Sektionsleitung Phoniatrie und Pädaudiologie an den SLK-Kliniken Heilbronn. Darüber hinaus engagiert sie sich in der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V., deren Präsidentin sie derzeit ebenfalls ist. Außerdem hat sie den Verein SINN-voll helfen e. V. gegründet, der das Ziel verfolgt, Menschen in strukturschwachen Regionen mit Hörsystemen zu versorgen. Für die EUHA unterrichtet sie überdies regelmäßig bei dem Fortbildungskurs zum Audiotherapeuten. 
Der aktuelle wissenschaftliche Beirat der EUHA besteht aus Dr. Henrik Husstedt vom Deutschen Hörgeräte Institut, Reimer Rohweder, ehemaliger Leiter des Deutschen Hörgeräte Instituts, und Prof. Dr. Rainer Schönweiler vom Uniklinikum Schleswig-Holstein und eben Prof. Dr. med. Annette Limberger.
Die Aufgaben des ehrenamtlich tätigen wissenschaftlichen Beirates der EUHA liegen vor allem in der Auswahl der Fachvorträge für den Internationalen Hörakustiker-Kongress und in der Unterstützung des EUHA-Präsidiums bei den Moderationen am Kongress.