ZUBEHÖR. Der BE 1433 Telefon-Transceiver BT von Bellman & Symfon hat endlich eine Nummer im Hilfsmittelverzeichnis erhalten und kann nun geordert werden. Das meldete die deutsche Niederlassung des schwedischen Unternehmens Anfang Dezember.
Der Handy-Transceiver samt dazugehöriger App soll es »einfacher denn je machen, ein wachsames Auge auf Ihr Zuhause und Ihre Lieben zu haben«, heißt es in der entsprechenden Produktvorstellung. Der Transceiver soll volle Unterstützung für die vorhandene Basis von Smartphones, Smartwatches und Tablets bieten, so dass Nutzerinnen und Nutzer ihr bevorzugtes Mobilgerät dem Visit-System von Bellman & Symfon hinzufügen können. Damit sei er »die perfekte Ergänzung« zu vorhandenen Empfängern, denn er kombiniert die Visit-Benachrichtigungen mit »gut lesbaren mobilen Mitteilungen«. Dank Bluetooth soll er im freien Feld eine Reichweite von bis zu 200 Metern haben
Darüber hinaus ermögliche der Transceiver, dass SMS-Warnungen (auch durch das Cell Broadcasting) an entsprechende Empfänger der Lichtsignalanlage Visit gesendet werden. Das könne »tatsächlich Leben retten«, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Zudem verfügt der Transceiver über Ausfall-Akkus, so dass er auch bei Stromausfall signalisieren kann, wo Produkte, die WLAN- oder stromgestützt sind, ausfallen und somit keine Sicherheit mehr geben können.
Und auch im Nacht-, Bereitschafts- oder Schichtdienst kann der Transceiver von Nutzen sein, weil eingehende Anrufe am Mobiltelefon allen Empfängern (etwa der Visit Clock) signalisiert werden können. Damit sei der Betroffene auch in der Nacht erreichbar, ohne dafür das Gerät direkt am Bett haben zu müssen. In der häuslichen Pflege wiederum bietet der BE 1433 Unterstützung für Angehörige, wenn die zu pflegende Person in entsprechender Reichweite wohnt. Dann nämlich könnten sie sich signalisieren lassen, sollte etwa der Rauchmelder anschlagen. Bei einem Sturz wiederum könnte die Person, sofern sie den Druckknopf-Sender bei sich trägt, so ebenfalls auf sich aufmerksam machen. Die entsprechende Benachrichtigung ginge dann einfach auf dem Smartphone der Angehörigen ein.