AUSZEICHNUNGEN. Bereits Ende vergangenen Jahres hat Phonak zwei Fachbetriebe mit dem Future Hearing Award ausgezeichnet. Verliehen werden die Preise für die Umsetzung »einzigartiger und moderner Projekte«, die einen »wichtigen Beitrags zur Zukunft der Branche beitragen«, wie es in der entsprechenden Medienmitteilung aus Fellbach heißt.
Die Gewinner 2021 sind die Zengerle & Riederer Hörsysteme GmbH, die sowohl die Kategorie Anpassung für sich entscheiden konnte als auch die Kategorie Marketing, sowie Schönfeld Hörsysteme, die in der Kategorie Soziales Engagement die Mitbewerber auf die Plätze verweisen konnten.
Die Einreichungen für die 2015 erstmals verliehenen Awards seien auch 2021 wieder zahlreich gewesen. »Obwohl die Pandemie uns alle vor viele Herausforderungen gestellt hat, erreichten uns auch in diesem Jahr wieder tolle Ideen. Wir sind begeistert von der Überzeugung und Leidenschaft, mit welcher Hörakustiker sich tagtäglich für ihre Kundinnen und Kunden trotz aktueller Hürden einsetzen«, so Daniel Schiel, Geschäftsführer Sonova Deutschland GmbH. »Wir freuen uns, dieses herausragende Engagement wieder mit dem Future Hearing Award würdigen zu können. Auch wenn die Verleihung aufgrund der pandemischen Lage nicht im Rahmen einer Übergabe und Würdigung vor Publikum stattfinden konnte, gratulieren wir den diesjährigen Gewinnern von Herzen und freuen uns auf ein persönliches Wiedersehen im nächsten Jahr.«
Verliehen werden die Future Hearing Awards in drei Kategorien an Hörakustikbetriebe in Deutschland und Österreich, die sich mit ihrem Service, mit Innovationen oder sozialem Engagement hervortun. Die Einreichungen werden in einem unabhängigen Verfahren durch eine Expertenjury gesichtet, die sich zusammensetzt aus Andreas Tikovsky (Geschäftsbereichsleiter Phonak), Sabine Hübner (Serviceexpertin und Fachbuchautorin), O. Univ.- Prof. Dr. med. Patrick Georg Zorowka (Facharzt für HNO-Heilkunde sowie für Phoniatrie und Pädaudiologie), Prof. Dr. Annette Limberger (Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie) sowie Romy Sauer (Communications & Brand Manager der Hear the World Foundation).
2021 zeigte sich die Jury in der Kategorie Anpassung von der Entwicklung und Einführung des »ZR-Anpasskonzeptes« überzeugt. Das Konzept sichere mit einheitlichen Anpassstandards die hochwertige, ausführliche und filialübergreifende Grundversorgung der Kundinnen und Kunden und biete darüber hinaus durch optionale Module noch mehr Raum für die individuelle Beratung und Versorgung. Abgerundet werde das Angebot mit Hörtrainings und dem Einbeziehen der Angehörigen im Sinne der Family-Centered-Care-Versorgung an allen Standorten. Darüber hinaus konnten Zengerle & Riederer auch die Kategorie Marketing für sich entscheiden. Hier überzeugte die Jury der »ZR Markenaufbau«, mit dem das Unternehmen seine Visibilität steigern und außerdem seine Kunden- und Mitarbeiterbindung stärken konnte. Zudem sei so auch durch relevante Inhalte ein »wichtiger Beitrag zur Aufklärung zum Thema Hörverlust« geleistet worden.
Die Kategorie Soziales Engagement konnte wiederum Schönfeld Hörsysteme für sich entscheiden. Das Unternehmen überzeugte die Jury mit seinem Projekt »Die Kultur brennt«, in dessen Rahmen der Betrieb regionalen Künstlerinnen und Künstlern seine Wände für Ausstellungen und Verkauf von deren Werken zur Verfügung stellte. Damit hat Schönfeld Hörsysteme Kunstschaffende während der Pandemie unterstützt, selbstredend ohne Provision auf die Verkaufserlöse zu verlangen. Ein Teil der Erlöse floss jedoch an die Musikinitiative und das Stadttheater Wilhelmshaven sowie an das Veranstaltungszentrum Pumpwerk. Der Schulterschluss von Hörakustikbetrieb und Kulturförderung soll im Übrigen auch über die Pandemie hinaus aufrechterhalten werden.
Mehr Informationen zum Future Hearing Award gibt es unter: www.future-hearing-award.de