AUSZEICHNUNGEN. Die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) hat zum nunmehr zwölften Mal ihren Förderpreis ausgelobt. Vergeben wird die renommierte Auszeichnung im Rahmen der Eröffnungsfeier des 66. Internationalen Hörakustiker-Kongresses am 12. Oktober dieses Jahres in Hannover. »Nirgends sonst als auf dem weltgrößten Hörakustiker-Kongress haben junge Menschen eine bessere Möglichkeit, ihre Forschungen und Erkenntnisse einem solch breiten und internationalen Publikum vorzustellen«, unterstreicht die EUHA diese einmalige Gelegenheit, die eigene Arbeit einer durchweg fachkundigen Audienz präsentieren zu können. Ins Leben gerufen hatte die EUHA ihren Förderpreis 2010, um junge Akustikerinnen und Akustiker zu fördern und zur Bekanntheit ihrer Arbeiten beizutragen.
Neben der bedeutungsvollen Bühne lockt die Gewinnerinnen und Gewinner ein Preisgeld. So wird der erste Platz mit 3.000 Euro honoriert, der zweite mit 2.000 Euro und der dritte mit 1.000 Euro. Vorsitzende der Förderpreisjury ist EUHA-Vizepräsidentin Eva Keil-Becker. Mit Blick auf die bisherigen Gewinnerinnen und Gewinner sagt sie: »Es ist toll zu sehen, was aus unseren ehemaligen EUHA-Förderpreisträgerinnen geworden ist. Sie stehen mitten im Leben, arbeiten sowohl in der Forschung als auch in der Praxis. Der EUHA-Förderpreis kann ein Sprungbrett für die weitere Karriere sein.«

Die Ausschreibung des zwölften EUHA-Förderpreises richtet sich an Studierende einer Fachhochschule oder Universität, die ihr Studium innerhalb der letzten 24 Monate abgeschlossen haben. Eingereicht werden können zum Beispiel Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten. Zudem darf die Abschlussarbeit keinen Sperrvermerk aufweisen. Inhaltlich sollten die Einreichungen der Rehabilitation bei Verlusten im auditorischen kommunikativen System dienen und »ein gewisses Entwicklungspotenzial beinhalten. Ferner ist ein praktischer Nutzen der Arbeit für die Branche der Hörakustiker Voraussetzung«, heißt es seitens der EUHA. Besonderen Wert lege man auf die audiologische Anwendbarkeit der herausgearbeiteten Ergebnisse auf Mensch, Verfahren oder Produktion, eine Relevanz für die Hörsystemanpassung oder eine Relevanz für die Kundenbetreuung. Als weiterhin wichtig nennt die EUHA Zukunftsorientierung und Originalität. Auch der Mut bei der Wahl des Ansatzes sowie die Fähigkeit, Themen zu entwickeln und überzeugend darzustellen, werde honoriert, so die EUHA. Das Urheberrecht bleibt von der Einreichung unberührt. Allerdings beansprucht die EUHA nach Absprache mit den Verfassern das Recht zur weiteren Verwertung
Einsendeschluss ist der 31. August 2022. Ferner sind der Bewerbung eine maximal zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit mit These, Methode und Ergebnis (ca. 5.000 Zeichen) sowie eine Take-Home-Message mit der Kernaussage und ein Lebenslauf beizulegen. Vorgelegt werden kann die Arbeit in elektronischer Form an die Geschäftsstelle der EUHA, Saarstraße 52, 55122 Mainz, Deutschland. Email: info@euha.org
Bei weiteren Fragen rund um den Förderpreis kann man sich unter den oben genannten Kontaktdaten an Eva Keil-Becker wenden.