DIGITALES MAGAZIN
009 | April 2022
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»ES FÜHLT SICH NICHT WIE EIN HÖRGERÄT AN«

Von Martin Schaarschmidt (ReSound)

»ES FÜHLT SICH NICHT WIE EIN HÖRGERÄT AN«

Corona lehrt Geduld: Das Projekt, um das es hier geht, begann vor mehr als einem Jahr auf der IFA Special Edition in Berlin. Durch die Pandemie musste auch die weltgrößte Electronic-Show IFA entfallen; doch 2020 gab es immerhin ein dreitägiges Presse-Event, auf dem sich Journalisten und Blogger unter strengsten Sicherheitsauflagen über neueste Technik-Trends informierten. Mit dabei Hörgeräte-Hersteller GN Hearing mit dem neuen Hörsystem ReSound ONE.

Seit 2014 mit Einführung des ReSound LiNX, des weltweit ersten Hörgeräts Made for iPhone, sind wir Stammgast auf der IFA«, so Marina Teigeler, Direktorin Marketing und Produktmanagement. »Wir nutzen die Messe, um Medienvertretern die Vorteile smarter Hörgeräte vorzustellen und zugleich für den Gang ins Hörakustik-Fachgeschäft zu werben.« Ein Ansatz, der selbst unter den massiven Einschränkungen der »Corona IFA« erfolgreich ist. Zahleiche Journalisten folgen der Einladung zu den ReSound Pressetreffs in Halle 2.1 des Berliner Messegeländes. Unter ihnen auch Vlogger Timm Mohn, der für das bekannte Tech-Portal WinFuture.de sowie für seinen eigenen YouTube-Kanal regelmäßig über neueste Smartphones, Kopfhörer oder Spielkonsolen berichtet.

»Mit Hörgeräten hatte ich da bislang nichts zu tun«, erzählt er. »Aber die Einladung fand ich spannend. Und jetzt, nach dem Gespräch, möchte ich das unbedingt angehen. Mir war bislang überhaupt nicht bewusst, wieviel Hightech in diesen Geräten steckt.« Dass das ungewohnte Thema seine Follower irritieren könnte, fürchtet er nicht: »Bei der Suche nach neuem Content zählt für mich nur, was ich spannend finde. Mir vorzustellen, wie es wäre, wenn ich nicht mehr gut hören könnte, fällt mir sehr schwer. Für Menschen, die diese Einschränkung haben, ist Hörtechnik doch extrem wichtig.«

Dennoch; ehe die Projekt-Idee Fahrt aufnimmt, dauert es Monate. Das Skript für einen Video-Beitrag entsteht. Geplant hat Timm Mohn, einen jungen Hörgeräteträger bei der Versorgung mit ReSound ONE zu begleiten, den Prozess der Anpassung im Fachgeschäft zu zeigen und ihn über seine Erfahrungen berichten zu lassen. Der junge Akteur ist sogar schnell gefunden. Doch es braucht einen Hörakustiker, geeignete Locations, mehrere Drehtage, die leider mehrmals verschoben werden. Es herrscht eben Corona…

Vlogger Timm Mohn: »Es ist faszinierend, in welchem Maße diese Technik personalisiert wird.«

Dann endlich doch der erste Drehtag in den Räumen der Hörgeräte Fachberatung Becker in Wiesbaden. Natürlich haben alle Negativtests und Mundschutz. Für YouTuber Timm Mohn, der sein Kamera-Equipment im geräumigen Anpassraum aufbaut, ist es der erste Besuch bei einem Hörakustiker. Inhaber Jürgen Becker, der vier Fachgeschäfte in Mainz und Wiesbaden betreibt, ist gerne bereit, das Filmprojekt zu unterstützen: »ReSound ist eine der Marken, die wir sehr viel anpassen«, erzählt er mir. »In den 90ern, als ich ein ganz junger Akustiker war, kam das ReSound BT2 auf den Markt. Die Firma Bonsel, bei der ich damals in Ausbildung war, hatte es als eine der ersten eingeführt. Ich war von den Produkten begeistert; diese Begeisterung hält bis heute.«

Ein Stau verzögert den Drehbeginn. Dann endlich kommt auch Phil Harnisch. Neben Hörakustiker-Meister Jens Herting ist vor allem er Hauptdarsteller des Films. Phil Harnisch trägt schon lange ein Hörgerät auf dem linken Ohr: Als Kind wurde er zweimal operiert. Er hat seitdem eine Radikalhöhle und einen Hörverlust. Dass er beim Filmprojekt mitmacht, hat auch mit seinem beruflichen Interesse zu tun: Phil absolviert gerade selbst eine Ausbildung zum Hörakustiker. Und er möchte das ReSound ONE erleben – nach Möglichkeit mit M&RIE-Hörer, also mit zusätzlichem drittem Mikrofon und natürlichem Pinna-Effekt.

Doch Hörakustiker-Meister Jens Herting, der beim ersten Drehtermin den Ohrabdruck nimmt, sieht den Einsatz von M&RIE im konkreten Fall kritisch: »Laut Herstellerempfehlung ist Herr Harnisch nicht der ideale Kunde für den Hörer. Er hat ja nicht nur einen relativ starken Hörverlust, sondern vor allem einen Schallleitungsschaden. Damit ist sein Bedarf an Verstärkung deutlich größer. Da das Mikrofon des M&RIE-Hörers sehr dicht am Hörer sitzt, ist auch der Rückkopplungspfad sehr kurz. Und die Anfälligkeit für Rückkopplungen ist bei hoher Verstärkung deutlich größer; während es bei leichter Verstärkung gar kein Problem ist.« 

Andererseits findet Jens Herting den M&RIE-Hörer gerade auch für Kunden mit einseitiger Versorgung spannend: »Sie haben ja immer den Vergleich mit dem natürlichen Hören auf dem anderen Ohr. Wenn sich das Hörerlebnis von linkem und rechtem Ohr durch das dritte Mikrofon angleicht, kann das Gold wert sein. Also versuchen wir es mit M&RIE. Ich habe mit Herrn Harnisch jedoch besprochen, dass wir gegebenenfalls auf einen stärkeren Hörer wechseln.«

M&RIE-Hörer oder nicht – für YouTuber Timm Mohn hat sich der erste Drehtag auf jeden Fall gelohnt: »Für mich ist es faszinierend, in welchem Maße diese Technik personalisiert wird. Der Hörakustiker hat sich dafür unendlich viel Zeit genommen. Und Phil hat sich offensichtlich sehr willkommen gefühlt.«

Jens Herting über ReSound ONE: »ein deutliches Plus, und der M&RIE-Hörer ist natürlich stand out«

Wieder vergehen Wochen. Der maßgefertigte M&RIE-Hörer liegt längst bereit, doch der geplante Drehtermin muss verschoben werden, weil YouTuber Mohn in Quarantäne sitzt – zum Glück nicht infiziert. Dann schließlich der nächste Treff in Wiesbaden. Während Timm Mohn Kameraeinstellungen ausprobiert und das Licht checkt, habe ich Gelegenheit Jens Herting zu befragen: Wie ist es für ihn, Hauptdarsteller in einem Video zu sein? »Interessant; und eine neue Erfahrung«, entgegnet er. »Obwohl Anpassung ja eigentlich das ist, was ich jeden Tag mache. Durch die Kamera ist es jedoch anders. Aber es macht auch Spaß.«

Mit dem ReSound ONE hat der junge Hörakustiker-Meister positive Erfahrungen gemacht: »Die ganzen Vernetzungsoptionen sind bei ReSound ja grundsätzlich cool; auch weil die Funktionalität der App so umfangreich ist. Und die Akku-Lösung ist super – auch für Kunden, die motorisch nicht so fit sind.« Geeignet sei das System aus seiner Sicht für nahezu jeden Kunden, so Herting: »Wo es von der Leistung hinkommt, würde ich immer den M&RIE-Hörer empfehlen. Das ist schon ein geiler Ansatz, insbesondere auch für die räumliche Wahrnehmung. Aber wir passen auch ohne M&RIE an. Mit dem HP-Hörer haben wir gleichfalls gute Erfahrungen gemacht. Die Systeme sind ohne M&RIE ebenfalls absolut top. Im Vergleich zum ReSound LiNX Quattro bekommt man ein deutliches Plus. Und M&RIE ist natürlich stand out.«

Timm Mohn ist nun startklar und Phil Harnisch bekommt das ReSound ONE gleich erstmals ans Ohr, um es dann mehrere Wochen zu testen. Im Skript für den heutigen Dreh stehen: Messung für die Einstellung, Zusatzfunktionen besprechen, Programme einstellen, Handy und Audio Beamer koppeln. Ich darf mir eine Ecke im Anpassraum suchen, soll mich aber möglichst nicht bewegen, damit mich die Kamera beim Schwenk nicht zufällig einfängt. Timm Mohn warnt uns vor: »Mit den Scheinwerfern wird das jetzt ziemlich warm…« Dazu die Masken, die vor und hinter der Kamera getragen werden müssen… Erschwerte Bedingungen!

Vor der Messung prüft Phil Harnisch sein Ohrpassstück. »Das ist schon eine abgefahrene Otoplastik«, meint er. »Kaum größer als ein normaler Ex-Hörer, sweet! Und hier sitzt jetzt das dritte Mikrofon?« »Genau«, entgegnet der Hörakustiker-Meister. »Und davor sitzt noch ein extra Filter.« »Ich finde super, dass der Zapfen so lang ist«, entgegnet ihm Phil Harnisch. Dann prüft er den Sitz im Ohr: »Und das Einsetzen geht völlig easy.« Er ist offensichtlich zufrieden, Timm Mohn ist es ebenso. Er braucht nur noch eine Einstellung mit beiden Akteuren aus einer anderen Perspektive: »Also bitte weiter so sitzen bleiben!«

Anpassung nur mit Maßotoplastik – »mit dem M&RIE-Hörer kein großer Unterschied«

Angepasst werden Hinter-dem-Ohr-Systeme bei der Firma Becker ausschließlich mit Maßotoplanstik. »Beim M&RIE-Hörer gibt es da keine großen Unterschiede zu anderen Otoplastiken«, so Jens Herting in der Drehpause. »Nur wenn man die Rückkopplungen misst, sind die Verläufe interessant. Das meine ich gar nicht negativ. Es ist nur spannend. Das Rückkopplungsverhalten ist ganz anders als beim klassischen HdO. Man muss nicht befürchten, dass sich das dritte Mikrofon irgendwie negativ auswirkt. Beachten muss man lediglich, dass die Leistung ausreicht.«

Nächste Szene: Auf dem Screen erscheint die Smart Fit Software. Doch die Messung muss noch etwas warten. Das System braucht ein Update, weil es gestern eine Neuerungen für die Software gab. Jens Herting bittet um Geduld. YouTuber Mohn ist hingegen begeistert: »Firmware-Updates sind mein Ding«, erklärt er, und hat die Kamera schon bereit, um ja nichts zu verpassen.

Nach dem Update misst der Hörakustiker-Meister das alte Gerät durch, um einen Richtwert für die Anpassung zu haben. Timm Mohn wirft ein, dass sich Phil Harnisch beim Setzen des Insitu-Schlauchs nicht so krumm machen soll. Der Akustiker legt seinem Kunden nochmals den Messkragen um. Dann erklärt er ihm, wie gemessen wird, was tatsächlich aus dem Hörgerät »rauskommt«. »Jetzt gucke ich nochmal ins Ohr. Nicht erschrecken! Ich ziehe so ein bisschen an den Ohrläppchen.« Auch das will Tim Mohn jetzt genau so noch einmal: »Bitte nie zu mir gucken!«, weist er Jens Herting an. 

Es folgt die Messung mit vorinstalliertem Weißem Rauschen, dann die Szene, in der Hörakustiker und Kunde das Audiogramm betrachten: »Das ist jetzt ein Ohr mit Radikal-OP«, so Jens Herting. »Das sieht natürlich anders aus als normal. Die Kalibrierung war völlig okay, das Ergebnis ist ungewöhnlich; aber in diesem Fall kann das so sein. Hier ist unsere Zielkurve, und das Hellblaue ist die Messung mit Ihrem alten Gerät: 65 dB. Hier vorne passt es sehr gut, aber da hinten fehlt recht viel. Und wenn man das vergleicht, dann haben Sie da schon ordentlich Verstärkung, breitbanding so 30 bis 40 dB…«

Erster Hör-Eindruck: »Das ist anders, sehr, sehr klar. Und ich höre überhaupt kein Eigenrauschen.«

Und? Wird es was mit dem M&RIE-Hörer? Jens Herting ist vorsichtig optimistisch: »Mich stimmt positiv, dass er eine sehr geschlossene Otoplastik hat. Auch die lange Zapfenlänge kommt uns entgegen. Da jetzt noch nicht wahnsinnig viel Verstärkung im Hochtonbereich ist, sollte es vielleicht gehen. Wieviel mehr Verstärkung die gestörte Schallleitung braucht, weiß man allerdings nie so genau.«

Nach gründlicher Rückkopplungsmessung wird das Gerät erstmals eingeschaltet. Der erste Eindruck? »Das ist anders, sehr, sehr klar«, meint Phil Harnisch. »Und ich höre überhaupt kein Eigenrauschen.« »Sehr schön«, entgegnet der Hörakustiker-Meister. »Aber ich messe das Gerät trotzdem noch einmal am Ohr durch, um zu erfahren, was dort genau passiert.« Für die Messung ertönt bald darauf ein unverständliches Gemisch aus verschiedenen Sprachen. Der andere soll sich das nur anhören, erst leise, dann mittellaut, laut.

Es folgen die Kopplung mit dem Handy, die Einstellung der Hörprogramme, die kurze Vorstellung des Ladegeräts und die Kopplung mit dem TV-Set. Von dem erhofft sich Phil Harnisch einen deutlich besseren TV-Klang als bisher. »Das macht schon einen großen Unterschied, in aller Regel auch bei einer einseitigen Versorgung«, bestätigt Jens Herting. 

Hörprogramme hat der Hörakustiker-Meister jetzt zwei eingerichtet: eines für Sprachverstehen im Störlärm und das Musikprogramm. An dem liegt Phil Harnisch sehr, weil er nach dem seine neuen Kopfhörer ausgesucht hat, die er beim Musikhören über dem Hörgerät trägt. Und auf die ReSound Smart App ist er gespannt. Mobiles Soundstreaming ist ihm hingegen nicht so wichtig: »Zum Telefonieren nehme ich sowieso mein intaktes Ohr. Und mein Handy ist ein Huawei P20 lite – noch ohne ASHA. Manche Hörgeräte-Features greifen eben bei monauralem Hörverlust nicht so.« Augenzwinkernd ergänzt er: »Aber ich werde an mir sicherlich kein Knalltrauma provozieren, damit man mich dann binaural versorgen kann.«

Auch ohne M&RIE: »Ich habe jetzt deutlich mehr das Gefühl, zwei voll funktionierende Ohren zu haben.«

Zwei Wochen später bin ich mit Jens Herting über Teams verabredet. Am Vortag war Phil Harnisch zur Nachkontrolle bei ihm. Laut Jens Herting ist er ziemlich zufrieden: »Bei der Klangwahrnehmung hat Herr Harnisch einen deutlichen Zugewinn. Die App findet er toll, weil sie viele Möglichkeiten zum Eingreifen gibt. Der Audio Beamer ist super. Aber der M&RIE-Hörer verzerrt leider etwas. Herr Harnisch nutzt ihn aktuell immer noch. Ich habe den Hörer neu eingemessen und es war alles wieder stabil. Doch bei seinem Hörverlust bewegen wir uns an einer Grenze. Es ist möglich, dass wir uns am Ende doch für einen anderen Hörer entscheiden.«

Schließlich, so der Akustiker-Meister, sei das ReSound ONE auch ohne den M&RIE-Hörer top: »Herr Harnisch wollte unbedingt M&RIE erleben und ich war selbst überrascht, dass sich laut meiner Messung die Verwendung des Hörers nicht von vornherein ausschloss – allein schon mit Blick auf die Verstärkungswerte. Einen Versuch war es sicherlich wert, zumal Herr Harnisch ja auch bisher schon sehr geschlossen versorgt war. Hinzu kommt, dass das Rückkopplungsmanagement bei ReSound wirklich gut ist. Während es bei anderen sehr stark runter geht, nehmen die ReSound Systeme eigentlich gar keine Verstärkung weg, auch bei den IdOs nicht.«

Also nochmal abwarten. Zwischendurch meldet sich Timm Mohn, der den Großteil seines Filmes bereits fertig hat. Der Beitrag ist viel länger geworden als geplant. »Eine kurze Version von 20 Minuten, die lange fast 30«, erzählt er mir. »Das ist extrem lang. Aber ich finde die Filme dennoch nicht langweilig. Gerade durch das, was Herr Herting und auch Phil erklären, ist es informativ und zugleich locker.«

Ein Eindruck, den ich beim Ansehen der ersten Filmversion durchaus teile. Und auch Phil Harnisch gefällt, was beim Projekt entstanden ist: »Ich würde mir wünschen, dass es häufiger solche Videos gibt«, meint er beim Telefonat. »Das würde auch jungen Menschen einen Zugang zum Thema Schwerhörigkeit eröffnen und ihnen bewusst machen, dass es da keinesfalls nur um eine Alterserscheinung geht.«

Dann bestätigt er ebenfalls, wie zufrieden er mit seinem ReSound ONE ist: »Der Hörkomfort ist sehr, sehr hoch. Und die Steuerung am Smartphone ist extrem komfortabel, die nutze ich sehr oft. Mit dem TV-Streamer, den ich vor allem am Computer verwende, bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Die Handhabung der Ladestation finde ich sehr cool und die Akku-Laufzeit reicht in jedem Fall aus. Da komme ich richtig lange hin.«

Nur mit dem M&RIE-Hörer wird es bei Phil Harnisch leider nichts. Sehr enttäuscht wirkt er dennoch nicht: »Ich bin auch mit dem Power-Hörer sehr zufrieden«, erklärt er. »Und mit dem ReSound ONE bin ich das sowieso. Es bietet mir eine deutliche Verbesserung; der Klang ist klarer und höher aufgelöst. Und mit der Otoplastik habe ich einen sehr guten Tragekomfort. Ich habe jetzt deutlich mehr das Gefühl, zwei voll funktionierende Ohren zu haben. Es fühlt sich nicht mehr so an, als hätte ich immer ein Hörgerät drin. Und das, obwohl die Otoplastik ja sehr geschlossen ist.«

Den beim Projekt entstandenen Videofilm finden Sie unter:
https://winfuture.de/videos/Hardware/ReSound-One-9-Auch-Hoergeraete-profitieren-von-App-Anbindung-23050.html