DIGITALES MAGAZIN
010 | Mai 2022
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Alteos überarbeitet Produktportfolio

JETZT AUCH MIT AUSPROBESCHUTZ

VERSICHERUNGEN. Alteos, eine Tochtergesellschaft des Versicherungskonzerns AXA, führt bei seinem HörgeräteSchutz ein groß angelegtes Produkt-Update durch. So sollen ab dem 1. Mai gleich drei Tarife zu insgesamt günstigeren Prämien angeboten werden. Künftig unterscheide man zwischen Verlustschutz, Komfortschutz, Komplettschutz. Neu bei allen Tarifen sei die maximale Laufzeit von sechs Jahren für den kompletten Versorgungszeitraum bis zur Anschaffung eines neuen Geräts. Auch seien gewisse Punkte, wie etwa Sofortservice im Schadenfall, in allen Tarifen enthalten. »Beim Sofortservice erfolgt die Zusage zur Reparatur oder zum Ersatz meistens innerhalb weniger Minuten. Sämtliches Zubehör und Otoplastiken sind automatisch mitversichert. Wer sich für den sehr günstigen Verlustschutz entscheidet, verzichtet auf den Rundumschutz ohne Selbstbeteiligung sowie den Express-Ersatz auf Reisen – hier organisiert Alteos innerhalb von 48 Stunden den Versand eines Ersatzgeräts innerhalb der EU«, so Tom Rommerskirchen, Salesmanager bei Alteos.

Neben dem HörgeräteSchutz führt Alteos offiziell auch einen Ausprobeschutz ein, bei dem Kundinnen und Kunden den Alteos HörgeräteSchutz für sechs bzw. acht Wochen austesten können. In vier Tarifstufen versichert Alteos während dieser Testphase zuverlässig gegen Verlust bzw. Diebstahl sowie Beschädigung und Totalschaden am Hörgerät. Die versicherte Summe starte hier bei 400,- Euro und kann je nach Leistungsstufe auf 750,- Euro erhöht werden.

Zudem erweiterte Alteos die Zeitwertstaffelung. So ersetzt die Versicherung im Schadenfall bis dahin im ersten Versicherungsjahr den vollen Kaufpreis. Zwischen dem zweiten und fünften Jahr werden für den Zeitwert pro Jahr 10 Prozent bzw. im sechsten Jahr 20 Prozent abgezogen. Mit dem Komplettschutz ersetze Alteos im Schadenfall nun den vollen Kaufpreis innerhalb der ersten drei Jahre. 

All das wirke sich auch auf das ShopPartner-Modell für Hörakustiker aus. Hier wurde ebenso die Möglichkeit eingeführt, statt aus zwei aus drei verschiedenen Vergütungsstufen zu wählen. Tom Rommerskirchen wertet das neu überarbeitete Produktportfolio wie folgt: »Laut Versicherer nutzen 85 Prozent den HörgeräteSchutz für zwei Geräte bei einem durchschnittlichen Gerätepreis von 2.200,- Euro. Das zeigt das Potential, das wir sehen. Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich die Tariferweiterung – von einem auf drei – für Kunden und Akustiker zu einem weiteren Verkaufsargument entwickelt.«