FILIALISTEN. ROTTLER hat die Marke von 100 Filialen geknackt. Das meldete das im sauerländischen Neheim beheimatete Traditionsunternehmen Anfang April. Flankiert wird diese Meldung von einem nach eigenen Angaben »überragendem Umsatzergebnis für 2021«.
Als 100ste Filiale eröffnete das Familienunternehmen Ende März seinen neuen Flagship-Store in Mönchengladbach. Der Betrieb in der Friedrichstraße 2 im Herzen der Stadt wurde gemeinsam mit der Familie Pleines gebaut, deren gleichnamiges Unternehmen ROTTLER 2019 übernommen hatte. Damit ist das seit 75 Jahren bestehende Unternehmen nun fünf Mal in Mönchengladbach vertreten.

Zeitgleich meldet ROTTLER eine Steigerung des Umsatzergebnisses von 22,04 Prozent. So weist die ROTTLER Brillen GmbH nun ein Umsatz von insgesamt 66,39 Millionen Euro aus. Damit ist klar: 2021 lief so schlecht nicht. »Wenn ich auf das diesjährige Jahr blicke, bleibe ich im Hinblick auf die Augenoptik und die Hörakustik vorsichtig optimistisch – trotz weltweit anhaltender Pandemie-Lage und des Kriegs in der Ukraine«, wagt Paul Rottler eine vorsichtige Prognose. Der Geschäftsführer in dritter Generation sieht sowohl die Augenoptik als auch die Hörakustik als »recht stabil«. Das hätten die vergangenen beiden Jahre gezeigt. »Diejenigen, die bereit für Veränderungen sind und sich immer wieder an den Wandel im Handel neu angepasst haben, werden auch weiterhin gut dastehen. Davon bin ich fest überzeugt«, so Paul Rottler weiter. Den eigenen Weg wolle man auch in diesem Jahr »mutig weitergehen«, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung von ROTTLER. Demnach werde man sich 2022 weiter der Expansion widmen, aber auch der Ausbau bestehender Standorte sowie die Digitalisierung, der Franchise-Bereich und – ganz neu – die Ausbildung von Assistenten und Assistentinnen in der Augenoptik (IHK) stünden auf dem Plan. Aktuell seien insgesamt 50 Auszubildende in dem Unternehmen tätig. »Für mich ist der Ausbildungsbereich eine echte Herzensangelegenheit, denn gerade mit Blick auf die Herausforderungen in unseren Branchen liegt für mich hier der Schlüssel zum Erfolg unseres Unternehmens. Und was mich richtig glücklich macht ist, dass wir eine fast 100-prozentige Übernahmequote haben«, sagt Paul Rottler. ROTTLER-Personalleiterin Julia Schulte ergänzt: »Durch eine qualifizierte Ausbildung und Umschulung und eine gezielte berufliche Weiterbildung können wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken und unseren Crew-Mitgliedern eine dauerhafte Perspektive bieten. Sie sollen in ROTTLER ein Unternehmen finden, in dem sie sich fachlich wie menschlich wie zu Hause fühlen.« Und auch die Fortbildung genieße hier einen besonderen Stellenwert. So habe man im zweiten Halbjahr 2021 die hauseigene ROTTLER-Akademie eröffnet. Neu sei außerdem das eigens entwickelte Beratungsprofil. »Damit wollen wir unsere Kundinnen und Kunden künftig noch glücklicher machen«, so Paul Rottler. »Denn wenn sie mit ihrer neuen Brille oder Hörgerät rundum glücklich sind, dann sind wir es auch.«
Die derzeit 100ste Fachgeschäfte von ROTTLER, darunter 49 Hörgeräte-Kompetenzzentren, befinden sich in Nordrhein-Westfalen, Norddeutschland und Südniedersachsen. Das Unternehmen beschäftigt rund 700 Mitarbeitende.