GEMEINSCHAFTEN. Sonic hat seine Radiant-Familie in die zweite Generation überführt, die auf der Extend-Technologie-Plattform basiert. Das meldete die HÖREX, die exklusiver Vertriebspartner von Sonic in Deutschland ist, im März.
Sonic Radiant SE, so der Name der zweiten Generation, soll mit einem weiter verbesserten Störgeräuschmanagement kommen. Zudem sollen neue Funktionen in der Software die Anpassung weiter erleichtern. Als »Kernstück« der Radiant-SE-Familie nennt die HÖREX die intelligenten Kompressions- und Störgeräuschmanagement-Strategien. Die sollen Menschen mit leichtem bis hochgradigem Hörverlust einen noch besseren Klang im Alltag liefern.

Die neue Funktion »Radiant-Wind-und-Kontaktunterdrückung« etwa komme bei Geräuschen zum Einsatz, die bei Wind, beim Bürsten der Haare oder bei Berührungen entstehen. Das Störgeräuschmanagement wiederum soll das Eingangssignal wiederum zunächst über 24 Frequenzbänder säubern, bevor es anschließend weiterverarbeitet wird. Plötzlich auftretende laute Geräusche sollen überdies durch die neue Impulsschallunterdrückung Pro noch besser prozessiert werden. »Das Ergebnis ist ein weiter verbessertes Sprachverstehen bei Lärm«, heißt es in der hierzu von der HÖREX herausgegebenen Pressemitteilung.
Aktualisiert wurde außerdem das Data-Logging. Hier erfasst nun die neue Funktion »Gesprächsdaten« sowohl die Hörumgebungen als auch den Sprachanteil der Nutzerin bzw. des Nutzers. Und auch die entsprechende App wurde aktualisiert. So bietet die SoundLink 3-App nun sowohl die Fernbedienung als auch die Fernanpassung.
Verfügbar sind die Geräte der Radiant-SE-Familie in den Bauformen miniRITE und miniBTE in den Technologiestufen 100|80|60 und in sechs Farben – darunter ein neuer beigefarbener Unifarbton. Betrieben werden die Geräte wahlweise mit Akku oder einer 312er-Batterie.