VERBÄNDE. Die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) hat einen Kooperationsvertrag mit dem Schweizer Fachverband AKUSTIKA unterzeichnet. Mit der Zusammenarbeit soll der »Austausch auf europäischer Ebene« gefördert werden, heißt es in der hierzu herausgegebenen Pressemitteilung. Unter Dach und Fach gebracht wurde die Kooperation jüngst im Rahmen der SwissHearCon in Zug.
Mit ihrer Zusammenarbeit streben die beiden Verbände eine »vertrauensvolle Zusammenarbeit an«. So möchte man wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis vermitteln sowie den Informationsaustausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Technik auf europäischer Ebene verbessern. Darüber hinaus verpflichten sich die Verbände, die Weiterbildung und Qualifizierung innerhalb der Branche zu stärken. Und schließlich wurde fokussiert, »praktische Erfahrungen aus der sich wandelnden Arbeitswelt der Hörakustiker auszutauschen und Lehren daraus zu ziehen sowie gemeinsam zu wachsen und damit attraktive Partner der Mitglieder zu sein«. Die Kooperation soll ebenso eine Zusammenarbeit im Bereich der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit umfassen. Nicht zuletzt sollen die Mitglieder der Verbände »Benefits« erhalten. Die Schweiz ist überdies in diesem Jahr erstmals Partnerland beim EUHA-Kongress.

»Wir alle profitieren von dieser Kooperation und stärken uns damit gegenseitig. Besonders freut mich, dass die Mitglieder unserer Verbände zu vergünstigten Konditionen an den Veranstaltungen beider Verbände teilnehmen können. Das ist ein Gewinn in jeder Hinsicht!«, begrüßt EUHA-Präsidentin Beate Gromke die Zusammenarbeit.
»Internationale Aufgaben verlangen nach internationaler Kooperation. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der EUHA und hoffen, schon am kommenden EUHA-Kongress erste Früchte unserer gemeinsamen Bemühungen präsentieren zu können«, ergänzt AKUSTIKA-Präsident René Bürgin.
AKUSTIKA bietet, ähnlich wie die EUHA, ein großes Angebot an Weiterbildungsseminaren sowie einen eigenen Kongress, so dass sich Schweizer Hörakustikerinnen und -akustiker fortlaufend weiterbilden können. Auch wurden Richtlinien erstellt, die die Qualität gegenüber den Kundinnen und Kunden sicherstellen sollen. Zudem macht der Verband mit seiner PR-Arbeit auf die Wichtigkeit des Hörens bzw. des Gehörs aufmerksam. »Mit der Kooperation gehen die beiden Fachverbände einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft!«, heißt es seitens der EUHA abschließend.