DIGITALES MAGAZIN
030 | Januar 2024
12/21

VHÖ, AKUSTIKA und EUHA unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

INTERNATIONALER INFORMATIONSAUSTAUSCH

VERBÄNDE. Der Verband der Hörakustiker Österreichs (VHÖ), der Schweizerische Fachverband der Hörgeräteakustik (AKUSTIKA) und die Europäische Union der Hörakustiker (EUHA) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das meldete die EUHA Anfang Dezember. Unterschrieben wurde die Vereinbarung auf dem Herbstseminar des VHÖ im November 2023 in Wien. 

Ziel der Kooperation ist die »Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Hörakustik«, heißt es in einer entsprechenden Verlautbarung der EUHA. So gehe es den drei Verbänden beispielsweise »darum, den internationalen Informationsaustausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Technik zu verbessern und damit sowohl Weiterbildung als auch Qualifizierung im Bereich der Hörakustik tatkräftig zu unterstützen«. Ebenso unterstreiche die Vereinbarung das Engagement der Verbände, zusammen den »Herausforderungen in der sich stetig wandelnden Arbeitswelt der Hörakustik zu begegnen und gemeinsam zu wachsen«. Auf diesem Wege möchte man dann auch für die Verbandsmitglieder ein »attraktiver Partner« bleiben. Um all das zu erreichen, sieht die Vereinbarung regelmäßige Treffen und den Informationsausrausch auf Präsidiumsebene vor. Auch gemeinsame Brainstorming-Runden und das gegenseitige Empfehlen von Referenten und Experten soll so gefördert werden. Zudem möchte man das gemeinsame Netzwerk stärken, so dass die Mitglieder der einzelnen Verbände von der Kooperation profitieren können. Darin eingeschlossen sein soll die Möglichkeit, zu Mitgliedskonditionen an Veranstaltungen der jeweils anderen beiden Verbände teilnehmen zu können.

Thomas Aigner, Präsident des VHÖ, begrüßte die Vereinbarung als bedeutenden Schritt, um den Hörakustiknachwuchs gemeinsam voranzubringen. René Bürgin, Präsident der AKUSTIKA, hob die internationale Zusammenarbeit in europa- und weltweiten Organisationen hervor, die durch die Kooperation ebenfalls gestärkt werde. EUHA-Präsidentin Beate Gromke, die ebenfalls zur Unterzeichnung angereist war, forderte dazu auf, von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren und die Zusammenarbeit positiv zu gestalten.