DIGITALES MAGAZIN
039 | Oktober 2024
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EUHA-Kongress:

»Ein Programm, das sich sehen lassen kann«

EUHA. Der 68. Internationale Hörakustiker-Kongress steht unmittelbar vor der Tür, und wie immer dürfen sich Kongressbesucherinnen und -besucher vom 16. bis 18. Oktober auf ein umfassendes Programm freuen. Und das startet in diesem Jahr direkt mit einer Neuheit. So wird die Kongresseröffnung am Messe-Mittwoch um 9:15 Uhr auf der Bühne der neugeschaffen EUHA-Live Area stattfinden. Darüber hinaus soll die EUHA-Live Area dazu dienen, den Ausstellungsbereich mit dem Vortragsbereich stärker zu verzahnen um so einen intensiveren Austausch zu ermöglichen.

Nach einem Get-together in der EUHA-Live Area wird dann Prof. Torsten Dau aus dem diesjährigen Partnerland Dänemark um 11:30 Uhr das Wissenssymposium und somit das fachliche Vortragsprogramm in Saal 3 eröffnen. Nach seinem Vortrag »Neue Trends bei technischen Kompensationsstrategien für Hörgeräte« werden dort im Anschluss auch die EUHA-Förderpreis- sowie FDHA-Preisverleihung für 2024 vorgenommen. Nach den Fachvorträgen, die bis 17 Uhr angesetzt sind, lädt die EUHA zum Ausklang des ersten Kongresstages in die EUHA-Live Area auf der Industrieausstellung ein. Ab 19:30 findet dann traditionell der FGH-Abend statt.

Den zweiten Kongresstag eröffnet mit Prof. Tobias Neher ebenso ein Redner aus dem Partnerland Dänemark, der einen Vortrag über »Detektion und Vermeidung von ›Rollover‹ bei erhöhten Sprachpegeln« halten wird. Nicht verpassen sollte man auch den Vortrag der Oticon-Legende Horst Warncke, der sich ein letztes Mal in offizieller Funktion als Leiter Audiologie Gedanken gemacht hat, ob denn in 40 Jahren technischen Fortschritts wirklich immer alles so neu war.  Nach Abschluss des zweiten Kongresstages laden dann EUHA, BVHI und FDH um 19 Uhr zum Kongresstreff ein.

Schwerpunkt des Freitags bilden wie gewohnt die Keynotes des Future Fridays. Hierfür konnte die EUHA mit Sergi Rotger-Griful ebenfalls einen interessanten Speaker aus Dänemark gewinnen, der über »Kommunikationsherausforderungen bei Menschen mit Hörverlust: Einblicke und zukünftige Wege für audiologische Anwendungen« berichten wird. Mit Sara Burdak und Michelle L. Hicks, die sich zur »Hörtechnologie als Gateway zu einem gesunden, sicheren und unabhängigen Leben« gemacht haben, hofft Beate Gromke für den Kongressfreitag zudem nicht minder interessante Speaker aus dem internationalen Raum gewonnen zu haben. »Wir haben den Kongressbesuchern ein wissenschaftliches Fachprogramm zusammengestellt, das sich absolut sehen lassen kann«, so die EUHA-Präsidentin abschließend.