DIGITALES MAGAZIN
041 | Dezember 2024
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Neuer Vertriebsleiter bei bachmaier

LABORE. Paul Steinbach ist neuer Vertriebsleiter bei der bachmaier GmbH. Das meldete das Otoplastik Labor aus Bischofswiesen Anfang November in einer Pressemitteilung. Mit über zehn Jahren Erfahrung im internationalen Fast Moving Consumer Goods-Vertrieb begrüße man damit einen Fachmann im Unternehmen, der wertvolle Kenntnisse für die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie darüber hinaus mitbringt. »Ich freue mich auf die spannende Herausforderung bei bachmaier. Der Hörakustikmarkt bietet enormes Potenzial, und mein Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Partnern innovative und passgenaue Lösungen zu entwickeln«, so Steinbach, der laut bachmaier seine internationale Vertriebserfahrung als Key Account Manager und Standortleiter in der Lebensmittelbranche und im Bereich Nahrungsergänzungsmittel sammelte.

Geschäftsstelle der EUHA ist umgezogen

EUHA. Die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) hat ihren bisherigen Standort in Mainz aufgegeben und ist nach Münster gezogen. Das meldete der Verband Mitte November. Mit dem Standortwechsel könnten »Prozesse und die Digitalisierung der EUHA weiter optimiert werden«, schreibt die EUHA in der hierzu versendeten Pressemitteilung. Auch mit Veränderungen im Team geht der Umzug einher. So agieren, neben Geschäftsführer Tobias Bartels, nun Sabine Stübe-Kirchhof (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Stephanie Gouder-Vonnegut (Marketing und Social Media) und Steffen Schöne (Mitgliederbetreuung und EDV) für die EUHA. Nicht mehr an Bord sind Jutta Ziegler und Jürgen Bauke. 

Die neue Anschrift der EUHA lautet: Europäische Union der Hörakustiker e. V., Aegidiistraße 42, 48143 Münster. Telefonisch ist die EUHA vorerst weiter unter der 06131/28300 erreichbar, per Mail unter info@euha.org

IKK Südwest Umfrage hebt die Rolle des CI-Akustikers hervor

KRANKENKASSEN. Die IKK Südwest hat ihre Versicherten zur Zufriedenheit mit der Versorgung und der Nachsorge von Cochlea-Implantaten befragt. Demnach zeigen sich Patienten mit der Betreuung durch Kliniken und Rehabilitationszentren nicht nur sehr zufrieden, die Umfrage unterstreicht auch, dass sich Versicherte speziell ausgebildete Hörakustiker als Begleitung bei der lebenslangen Nachsorge wünschen. So gaben alle teilnehmenden Versicherten an, entweder zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrem CI-Akustiker zu sein. Überdies unterstreiche die hohe Weiterempfehlungsrate von 68 Prozent der sogenannten »Promotoren« den großen Zuspruch unter den befragten Trägern. Entsprechend sieht die regionale Innungskrankenkasse im CI-Akustiker einen essenziellen Akteur für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Betreuung von CI-Trägern. »Unser Gesundheitssystem muss zukunftsfähig werden. Dafür müssen wir den Mut aufbringen, veraltete Strukturen zu modernisieren und unnötige bürokratische Hürden abzubauen. Die lebenslange qualitativ hochwertige und bestenfalls wohnortnahe Nachsorge ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der CI-Versorgung«, fordert daher IKK-Südwest-Vorstand Daniel Schilling. In Deutschland leben rund 55.000 gehörlose Kinder und Erwachsene mit einem CI.

IAS informiert über Zusammenspiel von Diabetes und Hörverlust

GEMEINSCHAFTEN. Der Individual Akustiker Service hat anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November über das Zusammenspiel von Diabetes und Hörverlust informiert und überdies zur regelmäßigen Hördiagnostik mit dem auDIAtrie-Hörtest eingeladen, einem speziellen Diabetikerhörtest. Der berücksichtige etwa eine Reihe für Diabetespatienten typische Besonderheiten. Der Test kann im Fachgeschäft durchgeführt werden, es gibt ihn aber auch als Selbsttest auf dem iPad. Ergänzt wird er außerdem von dazugehörigen Informationsmaterialien.

»Diabetes geht oft mit einem Hörverlust einher«, schreibt der IAS in einer aktuellen Pressemitteilung. Laut internationalen Studien wiesen Diabetiker doppelt so häufig einen Hörverlust auf wie Menschen, die von der Krankheit nicht betroffen sind. Hier wollen Mitgliedsbetriebe des IAS aufklären und das Bewusstsein schärfen. Viele von ihnen bieten in diesem Zuge den auDIAtrie-Hörtest an. Zudem engagiert sich der IAS seit langem als offizieller Förderer des Deutschen Diabetiker Bundes, der ältesten Selbsthilfeorganisation für Diabetesbetroffene. 

»(…) Wer von der Stoffwechselkrankheit betroffen ist, sollte sein Gehör regelmäßig checken lassen. Unsere auDIAtrie gestattet da ein einfaches, sehr praktikables Screening. Gegebenenfalls schließt sich die gründliche Hörmessung an. Andererseits sehen wir in unserem Angebot eine zusätzliche Chance für die inhabergeführten Betriebe unserer Gemeinschaft. Sie können dieses wichtige Gesundheitsthema für ihren lokalen Auftritt nutzen und sich mit dem Testangebot als Hörexperten empfehlen«, so Jürgen Leisten und Tannassia Reuber, geschäftsführende Gesellschafter des IAS.

Schul-Sonderpreis Inklusion und Vielfalt für Landesberufsschule

AUSBILDUNG. Daniel Günther, Ministerpräsident aus Schleswig-Holstein, überreichte am 8. November 2024 der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen am Campus Hörakustik in Lübeck den Schul-Sonderpreis des Ministerpräsidenten für Inklusion und Vielfalt. Bei der Preisverleihung begründete Günther die Vergabe, die bereits im Juni bekanntgegeben worden war, wie folgt: »Das Thema Inklusion ist an der Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen fest verankert und wird hier gelebt. In Projekten erfahren die Auszubildenden, was es bedeutet, schlecht zu hören, schlecht zu sehen oder auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein, und reflektieren das später im Unterricht. So sind sie sensibilisiert für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen. Herzlichen Dank für dieses großes Engagement für eine inklusive Gesellschaft!«

biha-Präsident Eberhard Schmidt, der die Glückwünsche des Hörakustikerhandwerks an die LBS überbrachte, freute sich sehr über die Vergabe des Schul-Sonderpreis Inklusion und Vielfalt und bestätigte an der Stelle, dass hörbeeinträchtigte Menschen Hürden im Alltag mitunter spürten und welche Anstrengungen man als Hörakustiker unternehme, damit diese verschwinden. »Wir sehen es als unsere Aufgabe, dafür zu sensibilisieren und Lebensqualität zurückzugeben«, so Schmidt, der den Ministerpräsidenten Günther anschließend zu einer Schüler-Feedback-Runde im Rahmen des Projektes »Eingeschränkte Hörwahrnehmung« am Campus Hörakustik begleitete.

opta data focus – Features von AkuWin und asego.net weiter angeglichen

SOFTWAREHÄUSER. Die Messe zum EUHA-Kongress nutzte die opta data focus, um einige Neuheiten rund um die hauseigenen Softwares vorzustellen. Bekanntlich verfolgt man hier das Ziel, die Features der Softwarelösungen AkuWin und asego.net anzugleichen. So wurde in Hannover etwa die digitale Hörgeräteberatung speziell für AkuWin Kunden vorgestellt. Die Kunden von asego.net profitieren hingegen von einem neuen SignPad, bei dem das Dokument, das unterschrieben wird, auch angezeigt wird. Man unterschreibt sozusagen nicht mehr ins Leere. »Das lässt sich für alle Vorgänge nutzen, bei denen die Unterschrift des Kunden erforderlich ist«, sagt Benjamin Rapp, Anwendungsberater bei asego.net. Das unterschriebene Dokument landet automatisch im Dokumentenordner des jeweiligen Kundenprofils. Neu ist hier außerdem die Verbindung zu DocFarm. Das Dokumentenmanagement-System war bisher allein mit dem Schwester-System AkuWin nutzbar. Umgekehrt profitieren nun AkuWin-Kunden vollumfänglich von der digitalen Hörgeräteberatung. »Nach und nach werden alle Features im jeweils anderen Programm der opta data focus verfügbar«, so Andreas Rath, Geschäftsführer der opta data focus. Und auch die MeinHören-App hat eine weitere Funktion erhalten. Hier ist ein Newsletter hinzugekommen. Mit dem kann man als Fachgeschäft seine Kunden, die die App nutzen, per Push-Nachricht über Aktionen oder Angebote informieren. Auch an das Look and Feel des Fachgeschäfts ist der Newsletter anpassbar. Darüber hinaus lässt sich der Versand timen. »Wir wollen neben moderner Software unseren Kunden weiterhin digitale Lösungen biten, die in den Arbeitsabläufen bestmöglich unterstützen«, so Andreas Rath abschließend.