NEWS AUS DER BRANCHE
Rheinton Audiocademy wird Partner von GEERS
BILDUNG. »GEERS setzt auf Rheinton Audiocademy als Partner in der Aus- und Weiterbildung« – das meldete die Rheinton Audiocademy aus Rüdesheim am 10. Dezember vergangenen Jahres. Demnach wird das On-Demand-Lernformat der Rheinton Audiocademy »fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildungsangebote der GEERS Akademie«.
Damit können nun auch Auszubildende sowie angehende Meisterinnen und Meister mit den Lernvideos aus Rüdesheim lernen und sich auf Prüfungen sowie auf den Alltag im Fachgeschäft vorbereiten. »Wir freuen uns, die Lernenden von GEERS auf unserer Lernplattform zu begrüßen und sie auf ihrer Lernreise zu begleiten«, sagt Andreas Perscheid, Geschäftsführer der Rheinton Audiocademy. Michael-Rouven Heyder, verantwortlich für die Unternehmensentwicklung bei der Rheinton ergänzt: »Gemeinsam mit der GEERS Akademie haben wir ein integriertes Curriculum geschaffen, das die Praxisphasen und die theoretischen Grundlagen ideal verbindet.« Jasmin Wolf, Leiterin der GEERS Akademie, sieht bei dem neu gewonnenen Partner »ein überzeugendes Gesamtpaket – hohe Flexibilität für den Nutzer und gleichzeitig die beste Integrationsmöglichkeit durch Kuratierung und Implementierung in unser Akademie Angebot«.
Mit der strategischen Partnerschaft sieht man sich in Rüdesheim in seiner Position als »führender Anbieter von On-Demand-Lerninhalten für die Branche der Hörakustik« bestärkt. So setzten aktuell bereite eine Vielzahl der Filialisten, Einkaufsgemeinschaften und Einzelbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf das Angebot der Rheinton Audiocademy.
HörPartner-Jahresversammlung mit positiver Bilanz
FILIALISTEN. Auf ihrer Jahresversammlung haben die HörPartner eine positive Bilanz gezogen und den Blick optimistisch gen Zukunft gerichtet. »Als starker Unabhängiger auch 2025 den Markt rocken«, ist die anlässlich der Mitte November abgehaltenen Jahresversammlung überschrieben.
Über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich im Berliner Estrel Congress Center versammelt, um das ausklingende Jahr Revue passieren zu lassen. Die Unternehmensführung um Geschäftsführer Lars Stage präsentierte »eine deutliche Umsatzsteigerung zum Vorjahr«, wie es in der Pressemitteilung heißt. Zudem kamen fünf neue Filialen hinzu, die Zahl der Beschäftigten stieg auf mehr als 180. Nicht zu vergessen die vielen Auszeichnungen, die das Unternehmen 2024 erhalten hat. Und auch der »selbstbewusste Markenauftritt inklusive neuer Wege auf Social Media und nicht zuletzt satte Prämienzahlungen für alle« waren auf der Jahresversammlung Thema. Ebenso wurde in Berlin einmal mehr das Selbstverständnis als »starker Unabhängiger« betont. Schließlich befinden sich die HörPartner nach wie vor im Besitzt von Hörakustiker-Familien. »Es gibt keinerlei direkte oder indirekte Beteiligungen von Industrie oder Fonds«, stellen die HörPartner klar.
Den bisher verfolgten Weg, auf langfristiges, nachhaltiges Handeln auf allen Ebenen zu setzen, werde man beibehalten und auf »gesundes Wachstum durch individuelles Handwerk mit herausragender Qualität« setzen. Die Eröffnung weiterer Standorte werde man dem unterordnen.
»Allen krisenhaften Erscheinung der heutigen Zeit zum Trotz – die Zukunft ist für uns nicht bedrohlich, sondern voller Chancen«, so Lars Stage, Geschäftsführer der HörPartner, auf der Versammlung. »Wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und diese weiter ausbauen, dann können wir gemeinsam viel erreichen und unsere Zukunft aktiv gestalten. Schlüssel zum Erfolg ist und bleibt sehr gutes, individuelles Hörakustiker-Handwerk, durch das der Kunde erlebt, warum es für ihn wichtig ist, einen regionalen Anbieter wie uns zu wählen. Dafür müssen die Wünsche und Erwartungen jedes einzelnen Kunden im Fokus stehen; jeder im Team ist angehalten, seinen Kunden optimal zu versorgen und zugleich wirtschaftlich sinnvoll zu handeln. Wir sind regional, innovativ und gehen unseren eigenen Weg. Und wir bleiben, wer wir sind, indem wir uns weiterentwickeln und verändern. In diesem Sinne werden wir die Marke ›HörPartner‹ weiter aufbauen und am regionalen Markt positionieren.«
Auch dem Grundsatz von Percy Schöneck, der die einst HörPartner gegründet hatte, werde man treu bleiben. »Das Unternehmen ist gut für die Kunden, gut für die Mitarbeiter und gut für die Gesellschaft«, hatte der gesagt.
Welttag des Hörens steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr verstehen, mehr erleben“
AKTIONEN. Am 03. 03. Ist Welttag des Hörens. Aus diesem Anlass rufen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Bundesverband der Hörsysteme e. V. (BVHI) die Öffentlichkeit zur Prävention und Versorgung von Hörminderungen auf. Entsprechend werden Expertinnen und Experten für Hörgesundheit etwa in den Sozialen Medien unter dem Motto »Mehr verstehen, mehr erleben« über die Vorteile rechtzeitiger Hörversorgung sowie über etwaige Folgen unversorgter Schwerhörigkeit informieren.
In Deutschland wird der weltweite Aktionstag von »einem großen Präventions- und Versorgungsnetzwerk aus HNO-Ärzten, Hörakustikern, Kliniken, CI-Spezialisten, Audio-Therapeuten, Logopäden, Hörtrainern im Rehabilitationsbereich und vielen mehr« unterstützt, schreibt der BVHI in seiner aktuellen Pressemitteilung. Die Schirmherrschaft des Aktionstags hat auch in diesem Jahr der Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach inne.
Mit dem Motto »Mehr verstehen, mehr erleben« möchte der BVHI den »Fokus auf die Verbindung zwischen Hören und Verstehen« lenken, heißt es seitens des Verbandes weiter. So soll aufgezeigt werden, dass Hören mehr ist als bloß das Wahrnehmen von Schall. »Es ist der Schlüssel zu Lebensfreude, Kommunikation mit anderen Menschen und zu aktiven Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben«, so der BVHI. Entsprechend soll der Welttag des Hörens für eine aktive Vorsorge werben.
Auf www.welttag-des-hoerens.de findet man sämtliche Informationen und Themenschwerpunkte rund um den Aktionstag. Zudem kann man sich hier kostenfrei Werbematerial (Social Media, Website, Kundenmagazine, Anzeigenvorlagen) für den Aktionstag herunterlanden sowie bestellen.
Mitgliedsbetriebe: IAS knackt 500er-Marke
GEMEINSCHAFTEN. Der Individual Akustiker Service (IAS) werde in Kürze 500 Mitgliedsbetriebe zählen. »Individual-Akustiker sind Service-Gemeinschaft mit dem weitaus größten organischen Wachstum der letzten 10 Jahre«, heißt es in der aus diesem Anlass versendeten Pressemitteilung.
Geknackt wird die 500-Mitgliedsbetriebe-Marke im westfälischen Gronau-Epe. Hier werde in »wenigen Wochen die Hörleben Akustik Litmeier GmbH ihr drittes Hörakustik-Fachgeschäft« eröffnen. Genau dieses Geschäft werde dann das 500ste sein, das einem IAS-Mitglied zuzuordnen ist. Entsprechend gratuliert der IAS persönlich der Hörakustikmeisterin Annika Litmeier und Ehemann Mark Litmeier zur »runden Neueröffnung«, indem Thomas Müller vom IAS-Team in Gronau-Epe einen Blumenstrauß, verbunden mit den besten Wünschen der geschäftsführenden Gesellschafter des IAS, Jürgen Leisten und Tannassia Reuber, überbrachte.
Die Eröffnung des dritten Fachgeschäfts von Annika Litmeier nimmt der IAS, der im kommenden Jahr 10-jährigens Bestehen feiern wird, zudem zum Anlass, auf seine Entwicklung hinzuweisen. Demnach habe »keine andere Akustiker-Gemeinschaft« in der jüngeren Vergangenheit »ein vergleichbar großes, organisches Wachstum erzielen« können.
Aktuelle vereint der IAS nach eigenen Angaben mehr als 300 inhabergeführte Mitgliedsunternehmen. Die Zahl der begleiteten Neugründungen belaufe sich dabei auf 30 bis 40 pro Jahr, schreibt der IAS. Damit sei man »der Nr. 1 Gründer-Coach der Hörakustik-Branche«.