FILIALISTEN. Die OUNDA Gruppe hat einen neuen Markenauftritt. Aus »klein, aber fein« wird »Echte Optiker und Akustiker«. Das gab die in Münster ansässige Gruppe Mitte Januar bekannt.
Mit dem neuen Claim möchte man »am Markt ein Zeichen setzen«, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung. Schließlich setze man in Zeiten, da immer mehr Filialisierung stattfindet, mit seinem 100 Optikern und Akustikern »ein klares Zeichen«. Gleichzeitig stelle der Claim ein Bekenntnis »zu den Werten des Handwerks« dar.

»Echte Optiker und Akustiker sagt, wer wir sind und wofür wir stehen: handwerkliche Präzision, Tradition, individuelle Beratung und echte Leidenschaft für das Wohl unserer Kund:innen. Für uns ist das keine Kampagne, sondern eine Haltung, mit der wir endlich auf den Punkt bringen, was jeden unserer Betriebe seit jeher ausmacht. Und dabei ist unsere Arbeit heute wichtiger denn je!«, so OUNDA-Geschäftsführer Timo Beyer. »(…) Mit OUNDA haben wir die Möglichkeit, gemeinsam stark aufzutreten«, sagt auch Sedef Müller, Hörakustikerin aus Norderstedt.
Des Weiteren möchte man betonen, dass man als Fachhandel »nicht bereit ist, von essentiellen Dingen wie sich zum Beispiel wirklich Zeit für einen Kunden zu nehmen oder nur von ausgebildeten Augenoptikern, Meistern und Optometristen beraten zu werden, Abstand zu nehmen« – trotz des Kostendrucks, so noch einmal Timo Beyer.
Ebenso unterstreicht man, dass die Individualität jedes Fachgeschäfts kein Widerspruch zur Gemeinschaft ist. Die OUNDA Gruppe verfolgt bekanntlich eine Investoren-getriebene Buy-and-build-Strategie. Sie hat in den vergangenen Jahren mehr Optik- als Akustikstandorte akquiriert und schafft nach eigenen Angaben derzeit Holding- und Gruppenstrukturen, um eine effiziente Unternehmensgruppe zu formen. Über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind laut OUNDA insgesamt in den akquirierten Fachgeschäften tätig, dazu kommen noch mal etwa 30 Mitarbeitende in der in Münster ansässigen Holding. Der Umsatz der Gruppe liege »im mittleren zweistelligen Millionenbereich«.