DIGITALES MAGAZIN
044 | März 2025
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revoloud in audiosus-System integriert

Für einen umfassenden Blick auf die Kundenbedürfnisse

ANPASSUNGEN. audiosus hat sein Anpasssystem um das Messmodul revoloud erweitert. Das meldete audiosus Mitte Februar. »Nach der erfolgreichen Integration von Acales wurde nun auch revoloud vollständig in das audiosus-System eingebunden und an die spezifischen Anforderungen angepasst«, heißt es in einer entsprechenden Mail aus Sugenheim.

Damit verfügt das Anpasssystem aurelia, das bekanntlich die Normalisierung der Lautheit als zentrales Ziel verfolgt, nun über »eine einfache Möglichkeit, den Anpasserfolg zu dokumentieren oder Bereiche für eine Feinanpassung zu identifizieren«, heißt es in der Mail weiter. So biete das Zusammenspiel der Module revoloud und aurelia einen umfassenden Blick auf die Bedürfnisse der Kunden und mache dabei außerdem »die Grenzen der Hörsystemversorgung transparent«.

Den Prozess beschreibt man bei audiosus als »einfach«. So werden Kunden 60 natürliche Signale in zwölf Signalkategorien präsentiert, unterteilt nach Testpegel (leise, mittel, laut) und Frequenz (Tiefen, Mitten, Höhen, Breitband). Der Kunde bewertet die Signale gemäß seiner Wahrnehmung auf einer Skala. Das Ergebnis ist eine Lautheitskarte, die den Vergleich mit der Wahrnehmung eines Normalhörenden (grün) ermögliche. Anhand der farblichen Abweichungen lasse sich erkennen, wo jemand mehr oder weniger Lautstärke benötigt. Blau steht dabei für die leisere Wahrnehmung, Rot für die lautere. »Besonders transparent macht das System den Hörbedarf für leise Pegel sichtbar«, heißt es von Seiten audiosus. Das sorge für eine »schnelle und effektive Anpassung der Hörsysteme«, scheibt audiosus. In der Folge sei oftmals nur noch eine »minimale Feinanpassung« notwendig.