DIGITALES MAGAZIN
047 | Juni 2025
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IAS-Existenzgründer-Barometer zeigt hohe Zufriedenheit bei Gründerinnen & Gründern

»Die Ergebnisse unseres Barometers geben erneut Anlass zu Zuversicht«

GEMEINSCHAFTEN. »Schritt in die Selbständigkeit wird nicht bereut.« Das meldet der Individual Akustiker Service mit Blick auf die Befragung von Gründerinnen und Gründern in der Hörakustik. Seit dem vergangenen Jahr untersucht die Gemeinschaft mit ihrem IAS Existenzgründer-Barometer die Zufriedenheit von Gründerinnen und Gründern binnen der ersten 24 Monate ihrer Selbständigkeit. Mit der Befragung möchte man allerdings weniger den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmerinnen und Unternehmer erfassen. In der laut IAS »größten Befragung zur Situation von Gründerinnen und Gründern«, die jährlich durchgeführt werden soll, geht es vielmehr um die Frage, wie zufrieden man im Nachhinein mit der Entscheidung für die Existenzgründung ist und wie man seinen neuen Arbeitsalltag erlebt.

Die nun bekanntgegebenen Ergebnisse der aktuellen Untersuchung »bestätigten in vielen Punkten die Ergebnisse aus dem Vorjahr«, schreibt der IAS. So habe nicht eine einzige Person den Start mit dem eigenen Fachgeschäft bereut. Zudem seien alle mit der Entwicklung des eigenen Unternehmens zufrieden. 

Befragt wurden aktuell 16 Gründerinnen und 22 Gründer, die in den Jahren 2022 (1 Teilnehmer), 2023 (20 Teilnehmer) und 2024 (17 Teilnehmer) in ihre Selbständigkeit gestartet waren. Das Altersspektrum sei dabei »breit gefächert« gewesen, so der IAS. Vier der Befragten waren zum Gründungszeitpunkt zwischen 19 und 29 Jahren alt, ebenfalls vier waren zwischen 50 und 59 Jahren alt, alle anderen waren zwischen 30 und 49.

Was die Umfrage im Detail zutage fördert, ist etwa, dass mehr als 90 Prozent der Befragten angaben, mit ihrer täglichen Arbeit nun glücklicher zu sein und sie mehr als Befriedigung erlebten als ihre Arbeit zuvor. »Bei keinem einzigen war dies ausdrücklich nicht der Fall«, schreibt der IAS. Knapp 80 Prozent würden außerdem Kolleginnen und Kollegen empfehlen, es ihnen gleich zu tun. Nur eine Person würde diese Empfehlung eher nicht aussprechen. Darüber hinaus hätten sich mehr als 60 Prozent auch mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden oder sehr zufrieden gezeigt, und das sogar in der »naturgemäß fordernden Gründungsphase«. Nur sechs Befragte waren bei diesem Punkt weniger oder nicht zufrieden. 

»Die Ergebnisse unseres Barometers geben erneut Anlass zu Zuversicht – sowohl für angehende Gründer als auch für die gesamte Branche«, erklären Jürgen Leisten und Tannassia Reuber, die geschäftsführenden Gesellschafter des Individual Akustiker Service. »Trotz der deutlich gestiegenen Anforderung im Beruf fühlen sich die Befragten glücklicher. Das spricht unverändert dafür, dass es sich lohnt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und ein eigenes Fachgeschäft zu eröffnen. Einschränkend müssen wir anmerken, dass ein ganzheitliches, professionelles Gründer-Coaching, wie wir es den befragten Gründerinnen und Gründern des IAS bieten, sicherlich auch zu diesen Ergebnissen beiträgt.«