DIGITALES MAGAZIN
047 | Juni 2025
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WSA veröffentlicht Quartalszahlen

INDUSTRIE. Anfang Mai hat WS Audiology die Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024/25 bekanntgegeben. Demnach hat WSA in dem Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2025 ein organisches Wachstum von einem Prozent verzeichnen können. Das entspricht einem Umsatz von 655 Millionen Euro. Das EBITDA stieg um 22 Prozent auf 117 Millionen Euro, was einer Verbesserung der EBITDA-Marge um 2,8 Punkte von 14,7 auf 17,5 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2023/24 hatte WSA für das zweite Quartal ein organisches Wachstum von 7 Prozent gemeldet. 

Die schwächere Nachfrage hatte das Unternehmen erwartet, wie es in der hierzu veröffentlichten Pressemitteilung heißt. Die Ursache sieht man einerseits darin, dass Launches neuer Produkte anstanden – Signia führte das BCT IX ein, Widex die neue Allure Plattform sowie die erste cloudbasierte Anpasssoftware der Branche. Andererseits beeinträchtigte der schwächere Handelsmarkt in den USA das Ergebnis, heißt es aus Lynge. So habe das ausgewiesene Wachstum 2 Prozent auf 668 Millionen Euro betragen, unterstützt durch einen positiven Währungseffekt, der hauptsächlich auf den stärkeren US-Dollar gegenüber dem Euro zurückzuführen sei. 

»Mit einem organischen Umsatzwachstum von 1 Prozent in einem volatilen makroökonomischen Umfeld und einer deutlichen Verbesserung der EBITDA-Marge hat WSA im zweiten Quartal zufriedenstellende Ergebnisse erzielt«, kommentiert WSA-CEO Jan Makela. »Ich bin sehr erfreut über die erfolgreiche Einführung von Signia BCT IX und Widex Allure am Ende des Quartals. Mit unseren komplementären und unterschiedlichen Markenplattformen Signia und Widex sind wir bestrebt, ein kompromissloses Hörerlebnis zu bieten, das die einzigartigen Bedürfnisse der größten Gruppen von Menschen mit Hörverlust und der sie betreuenden Hörakustiker erfüllt.« 

Der ausgewiesene Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres liegt nun bei 1,337 Milliarden Euro. Das bedeutet ein organisches Wachstum von 3 Prozent – gegenüber einer hohen Vergleichsbasis. Im selben Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres hatte man 10 Prozent erzielt. Das EBITDA gibt WSA für das erste Halbjahr mit 231 Millionen Euro an, was einer EBITDA-Marge von 17,3 Prozent entspricht. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres rechnet man in Lynge mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent, unterstützt durch »unser wettbewerbsfähiges Produktportfolio und die Einführung neuer Produkte«, heißt es Seitens WSA. Bei der EBITDA-Marge erwartet man einen Anstieg von »voraussichtlich 1-2 Prozentpunkten vor Sondereinflüssen, unterstützt durch unser profitables Wachstumsprogramm, das künftige Margenverbesserungen ermöglicht«.