Von Jan-Fabio La Malfa / Foto: MediTrend
»Das Miteinander darf wieder größere Bedeutung bekommen«
Die Entscheidung, einen Meditrend-Fortbildungskongress mit deutlich neuen Akzenten zu setzen, überraschte. Bei den Mitgliedern kam das gut an. Wir fragten nach den Hintergründen der Programmgestaltung.
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Bequem vorlesen lassen:
Frau Otto, zwei Tage liegen hinter uns, in denen viel über Wertschätzung, Menschen mitnehmen aber auch Persönlichkeitsentwicklung gesprochen und diskutiert wurde. Kurz nachgehakt: Warum?
Weil genau das gebraucht wird in unserer Branche, die sich technisch so schnell verändert. Wie nimmt man die Menschen mit, wie geht jeder selbst damit um? Mit Persönlichkeitsentwicklung und Wertschätzung steht und fällt aus meiner Sicht sehr viel. Natürlich kann man rein zweckorientiert denken. Die Besonderheit des Hörakustikerberufes besteht für mich darin, dass jeder das Passende für sich in diesem tollen Beruf finden kann. Und da Veränderungen von mir selbst ausgehen und ich hierfür bereit sein muss, ist der erste Schritt deswegen auch der schwerste. Es wird leichter, wenn man den nicht allein geht. In diesem Sinne haben wir das Programm zusammengestellt – als Veränderungsunterstützung und Wegweiser in neue Erfolge.
War das der Grund, weswegen Sie sich nach dem letzten Fortbildungskongress so früh auf Dr. Caroline von Kretschmann festgelegt haben?
Ja, definitiv. Ich denke, das Miteinander darf wieder größere Bedeutung bekommen. Das ist gerade das Beeindruckende bei Frau Dr. von Kretschmann. Sie handelt aus Überzeugung mit einer klaren Mission und Vision, ohne auf Qualität, Service und Leistungen für ihre anspruchsvollen Kunden zu verzichten. Und sie stellt dabei gegenseitige Wertschätzung und den Umgang miteinander in den Vordergrund. Ihre schnelle Zusage hat uns sehr gefreut, weil wir uns sicher waren, sie setzt zu Beginn des „Move” den richtigen Rahmen. Das ist gelungen.
Wie sind sie darauf gekommen, bei Ihrem Fortbildungskongress gerade diesen Fokus zu setzen?
Als wir anfingen den Fortbildungskongress zu planen, wollten wir die Gedanken der inneren Entwicklung zusammenbringen mit den äußeren Veränderungsprozessen der Branche. Wir starteten mit dem Ziel, diesen Weg mit dem passenden, fachlichen Input renommierter Dozenten zu füllen. So konnten wir mit dem neuen Konzept beides geben, den Raum für persönliche Weiterentwicklung und wichtigen fachlichen Input. Dafür haben wir von den Teilnehmern viel Zustimmung bekommen. Und die gute Stimmung an den beiden Tagen des Move hat gezeigt, dass wir uns bei der MediTrend als Gemeinschaft für Neues begeistern können. Wir werden auch zukünftig unser Versprechen halten, unsere Mitglieder bestmöglich zu fördern. Dazu kommt, im September sind wir vier Wochen vor dem EUHA-Kongress, der Produktnews in Hülle und Fülle bietet. Das war noch ein Grund mehr, bewusst andere Felder zu besetzen. Die positiven Rückmeldungen aus unseren Reihen haben von Anfang an gezeigt, dass der Weg der richtige ist!
Wo fängt Wertschätzung an – beim Kunden, beim Team?
Wertschätzung sollte an keiner Stelle fehlen, auch als Wertschätzung für den Inhaber selbst als Dienstleister und Arbeitgeber. Meine feste Überzeug ist, Wertschätzung darf keine Einbahnstraße sein. Jeder stärkt jeden. Und sich selbst persönlich weiterzuentwickeln wird automatisch zur Unterstützung für andere. Wie Frau Dr. von Kretschmann gesagt hat, gute Führungskräfte erkennen und fördern die Stärken des Teams. So gewinnt man gute Mitarbeiter, die ihre Stärken dann gezielt einsetzen - für das Unternehmen. So läuft Weiterentwicklung im optimalen Falle Hand in Hand. Das, denke ich, tut jedem Betrieb gut.
Frau Otto, vielen Dank für das Gespräch.