UNTERNEHMEN. Bei der opta data Gruppe gab es am Messestand in Nürnberg in diesem Jahr als kleines Give-away Glückskekse. Wer einen davon öffnete, fand auf dem Zettelchen im Inneren aber keinen Kalenderspruch, sondern eine Telefonnummer. Hinter der verbarg sich eines der Messehighlights der Gruppe: die neue KI-Telefonie von od | dialog. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Lösungen präsentiert.
Die KI-Telefonie funktioniert unter anderem Hand in Hand mit den Branchensoftwares »AkuWin« und »asego«, berichtet Mathias Felst, Bereichsleiter Markt von opta data focus. Nutzerinnen und Nutzer dieser Softwares werden die KI nicht nur ihren Anforderungen entsprechend konfigurieren können. Auch werde die KI, weil sie auf entsprechende Kundendaten aus den Branchensoftwares zugreifen kann, individueller auf die Anruferin oder den Anrufer eingehen können. Und damit keine Informationen verlorengehen, spielt die KI eine Zusammenfassung eines jeden Gesprächs zurück ins ERP-System. Auch die Terminvergabe lasse sich so abbilden. Wünscht ein Anrufer einen Termin, kann die KI diesen direkt in die Kalender von AkuWin oder asego eintragen. Ist der Wunschtermin nicht verfügbar, kann sie Alternativen vorschlagen.
Die Idee hinter dem neuen Angebot von od | dialog ist, für Entlastung im Fachgeschäft zu sorgen. Sind gerade alle Mitarbeiter mit Kunden im Gespräch und das Telefon klingelt, kann die KI übernehmen. Ebenfalls ist sie auch außerhalb der Geschäftszeiten für Kundenanliegen erreichbar.
Um die KI für die Anrufannahme zu befähigen, muss man sie zunächst mit einigen Daten füttern. Dazu zählen simple Fragen wie beispielsweise zu den Öffnungszeiten oder der Parkplatzsituation vor Ort. »Zudem kann man ein FAQ entwickeln«, erklärt Nicole Zellmann. Damit lässt sich vorgeben, welche Fragen die KI beantworten soll, so die Head of Sales & Service der opta data finance weiter. »Und wenn einem Anrufer nicht geholfen werden kann, lässt sich das Gespräch immer noch an das geschulte Fachpersonal von od | dialog weiterleiten.«
Neben der KI-Telefonie konnte man sich aber auch über die vielen anderen Angebote der opta data Gruppe informieren. So präsentierte zum Beispiel opta data focus in Nürnberg einige neue Software-Features, mit denen man den Wünschen aus dem Markt nachkommt, berichtet Mathias Felst. Oder man erkundigte sich nach dem ServiceAbo 24, einem Angebot zur Finanzierung bei Ratenkäufen. Ebenso konnten sich die Besucher über das opta data Banking-Angebot informieren. Ob Geschäftskonto, Gründerkredit oder Finanzierung von Investitionen – die Angebote sind laut Mathias Felst häufig attraktiver als die Konditionen regionaler Banken. Auch die vielfältigen Möglichkeiten von egeko wurden auf der EUHA präsentiert. »Hier sind wir übrigens die einzigen im Markt, die ein All-In-Konzept anbieten«, betont Nicole Zellmann: Wer sich für egeko entscheidet, profitiert davon, dass an anderer Stelle keine zusätzlichen Kosten entstehen. Ergänzend dazu wurden auch Themen wie die eVerordnung und die Telematikinfrastruktur vorgestellt. Was auffällt: Die Lösungen und Angebote der opta data Gruppe greifen immer ineinander bzw. sind aufeinander aufgebaut. Der Kunde kann hier also alles aus einer Hand bekommen.
Über die aktuellen Produktangebote hinaus erhielten die Besucher auch Einblicke in Projekte, die für das kommende Jahr geplant sind. So sollen mehrere Kundenevents stattfinden, um einerseits direkt mit Nutzerinnen und Nutzern über mögliche Verbesserungen der Softwarelösungen ins Gespräch zu kommen. Andererseits möchte die opta data Gruppe einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen – etwa darauf, wie der Prozess aussieht, wenn man gegenüber den Kostenträgern abrechnet.
»Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Kundinnen und Kunden und darauf, gemeinsam gut für die Zukunft gerüstet zu sein – besonders auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr auf der EUHA in Hannover«, so Mathias Felst.