DIGITALES MAGAZIN
053 | Dezember 2025
20/22

ReSound auf dem EUHA-Kongress:

Aktuelles Portfolio und Auracast im Fokus

HERSTELLER. Highlight des Auftritts von ReSound war mit ReSound Vivia das weltweit kleinste wiederaufladbare Hörsystem mit Künstlicher Intelligenz (KI). Ein zweiter, zusätzlicher Chip mit Deep Neural Network (DNN) filtert Sprache aus störendem Lärm – und das in der kleinsten microRIE-Bauform am Markt. Mit seinem verbesserten binauralen 4-Mikrofon-Beamformer sowie der DNN-basierten Störgeräuschreduzierung ermöglicht ReSound Vivia in sehr lauten Umgebungen besser zu verstehen als je zuvor. Wie ein Filter für Lärm unterstützt das KI-Feature die natürliche Interaktion des Nutzers. Höchste Effizienz ermöglicht trotz der besonders kleinen Bauform ganztägige Akkuleistung. Komplettiert wird das Premium-System durch zukunftsfähige Konnektivität mit Auracast.

Neben ReSound Vivia präsentierte GN mit Hörsystem ReSound Savi eine Lösung, die Bluetooth Low Energy (LE) Audio und Auracast bereits ab der Mittelklasse verfügbar macht. Das System ist als miniRIE-Akkulösung sowie in zwei RIE-Bauformen mit Batterie erhältlich und verfügt über mehrere Features, die bislang höheren Technikstufen vorbehalten waren.

Als jüngste Neuheit wurde außerdem ReSound Enzo IA vorgestellt. Das kleinste wiederaufladbare Super-Power-Hörsystem der Welt ermöglicht Menschen mit starkem bis hochgradigem Hörverlust erstmals Vernetzung mit Bluetooth LE Audio und Auracast. Und es besticht laut Hersteller durch sein Sprachverstehen in Lärm: Bei Tests haben 93 Prozent der Super-Power-Nutzer das System gegenüber früheren Lösungen bevorzugt. Nicht zuletzt überzeugt ReSound Enzo IA durch seine Akku-Laufzeit.

Als Vorreiter für Konnektivität gab ReSound auch Tipps, wie man Kunden Auracast vorstellen und erlebbar machen kann. »Da gibt es vielfältige Möglichkeiten«, erklärte uns Rabea Westphal, Head of Product Management. »Im Fachgeschäft könnte man kompakte Auracast-Sender wie unseren TV-Streamer+ oder den earisMAX von AUDIOropa mit dem Fernseher im Wartebereich koppeln. In Beratung und Anpassung könnte man eine Sound-Demo einbinden. Und für Projekte in öffentlichen Locations eignen sich leistungsstärkere Anlagen wie der Auri oder der Bettear CASTER, die Fachleute ohne viel Aufwand an vorhandene Veranstaltungstechnik anbinden können. Hier vermitteln wir gerne den Kontakt zu passenden Anbietern, mit denen wir vielfältig im Austausch stehen.«

(Text: Martin Schaarschmidt)