DIGITALES MAGAZIN
054 | Januar 2026
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EUHA schreibt Förderpreis 2026 aus

EUHA. Die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) hat ihren Förderpreis 2026 ausgeschrieben. Es ist das bereits 16. Mal, dass der Preis ausgelobt wird. Noch bis zum 15. August dieses Jahres werden Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten aus den Bereichen Audiologie, Hörsystemanpassung und Kundennutzen angenommen. Wichtig ist, dass die Arbeiten der Rehabilitation bei Verlusten im auditorischen kommunikativen System dienen und ein gewisses Entwicklungspotenzial haben, schreibt die EUHA in einer aktuellen Pressemitteilung. Bewerben können sich Studierende einer Fachhochschule oder Universität, die innerhalb der letzten 24 Monate ihr Studium abgeschlossen haben. Hörakustiker müssen sie nicht sein.

»Ziel des EUHA-Förderpreises ist es, den Branchennachwuchs zu fördern und Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform zu geben«, sagt die Vorsitzende der Förderpreisjury, Eva Keil-Becker. Die EUHA-Vizepräsidentin hatte den Förderpreis einst unter anderem gemeinsam mit Martin Blecker ins Leben gerufen.

Dotiert sind die Förderpreise mit einem Preisgeld zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Darüber hinaus erhalten die Autorinnen und Autoren der gekürten Arbeiten die Möglichkeit, ihre Forschung auf dem EUHA-Kongress im Rahmen des Wissenssymposiums am ersten Kongresstag vorzustellen. Zudem wird ein Artikel zum jeweiligen Forschungsthema in der Fachzeitschrift Hörprofil sowie auf der Website der EUHA veröffentlicht.

Dass die Auszeichnung mit einem EUHA-Förderpreis die eigene Karriere durchaus in Schwung bringen kann, lässt sich am Werdegang verschiedener Preisträger beobachten. So sind einige heute in »Funktionsstellungen« an Hochschulen und Instituten tätig, andere haben sich selbstständig gemacht, arbeiten in Expertenkreisen mit und engagieren sich für die Branche.

Einreichen kann man seine Arbeit samt Lebenslauf formlos in elektronischer Form bei der Geschäftsstelle der EUHA unter info@euha.org.