Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
OMNIdirekt hat Geburtstag. Vor genau fünf Jahren erschien Ausgabe #1. Deswegen haben wir uns selbst ein Geschenk gemacht. In vielerlei Hinsicht sogar ein besonderes Geschenk, von dem nicht nur wir etwas haben, sondern unsere Kundinnen und Kunden ebenfalls. Wir haben nämlich unsere Auflage von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., kurz IVW, prüfen lassen. Wem das nichts sagt: Die IVW gilt als die Institution zur Feststellung der Auflage, ihr Siegel als Beleg, dass die genannte Auflage den Tatsachen entspricht.
Was daran besonders ist? Nun ja, man muss dafür tiefe Einblicke gewähren, Druckereirechnungen vorlegen, Versandlisten, Rechnungen von der Post und so weiter. Und zwar nicht nur einmal, sondern über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Das lässt vielleicht nicht jeder gern über sich ergehen. All die Transparenz kann ja auch mal unangenehm werden. Oh ja. Der Abgleich mit der Realität kann auch mal wehtun. Zudem tritt man dem Verein bei. Dafür erhält man nach abgeschlossener Prüfung die Bestätigung über die in den Markt gebrachte Auflage, die, in unserem Fall, sogar mit der in den OMNIdirekt-Mediadaten angegebenen Zahl übereinstimmt. Ist das nicht schön?
Gut, nun wussten wir ja die ganze Zeit schon, wie viele Hefte wir Monat für Monat drucken und versenden lassen. Aber mit so einer Prüfung wird das offiziell. Ich spreche von Evidenz, man muss nicht nur annehmen, dass das, was wir sagen, stimmt. Unsere Auflage ist sozusagen in situ gemessen und nicht einfach an den Ohren herbeigezogen. Daher schmücken wir nun, voller Stolz, unsere Eigenanzeigen mit dem IVW-Siegel – und das als einzige der Branche. Für alle, die in der OMNIdirekt Werbung schalten, dürfte das eine gute Nachricht sein – und alle anderen wissen nun ebenso Bescheid.
Aber genug davon. Unser anderes Alleinstellungsmerkmal ist schließlich, dass wir Inhalte bieten, die man so nicht überall findet (genau wie das IVW-Siegel. Okay, Entschuldigung. Ich weiß, es reicht).
Da ist zum Beispiel unsere aktuelle Titelgeschichte. Für die sprach Thomas Sünder mit Prof. Dr. Gregor Hohenberg über eine Studie der Hochschule Hamm-Lippstadt, die er initiiert hat. Die Studie soll das Know-how von kognitivem Training bei Demenz mit den positiven Effekten von Hörgeräten und Hörtraining vereinen. Für Sünder ein »wirklich wichtiges Thema«, könnte hier doch ein neues Betätigungsfeld für die Hörakustik erschlossen werden. Bis es damit losgehen könnte, wird, wie bei diesen Themen üblich, noch einige Zeit vergehen. Aber allein, dass so eine Studie in Angriff genommen wird, sehe ich schon als mehr als nur einen Schritt in die richtige Richtung.
Wie komme ich jetzt von einem Schritt in die richtige Richtung zu einem weiteren Thema, das ich unter unseren Alleinstellungsmerkmalen verbuchen würde? Ah ja, richtig, mit fünf Schritten, wenn auch nicht alle in dieselbe Richtung. Na, kommen Sie schon drauf? Tango ist hier das Stichwort. Gut, ich gebe zu, ich habe »Tango, Schrittfolge« gegooglet, damit ich hier nicht Gefahr laufe, mir selbst auf dem Fuß zu stehen und wenigstens halbwegs elegant zu Ralph Schirner überleiten kann. Jedenfalls: Mit seinem Artikel »10.000 Geräte in 25 Jahren – F. A. N. D. A.« erzählt Jan-Fabio La Malfa die Geschichte einer privat aufgebauten Luftbrücke nach Argentinien. Was die mit dem Tango zu tun hat? Lesen Sie es selbst.
Bevor ich mich gleich an dieser Stelle verabschiede, möchte ich noch auf einen Gastbeitrag hinweisen, den wir in diesem Heft veröffentlichen. Darin weist Daniel Maas auf die nicht nur in seinen Augen bestehende Notwendigkeit für Fachgeschäfte hin, ihr Profil zu schärfen. Was mir an dem Artikel letzten Endes so gut gefallen hat, ist, dass der Co-Geschäftsführer der Excellence Connect nicht nur auf eine Herausforderung hinweist, sondern dass er auch Ideen für deren Meisterung nennt. Er bleibt also nicht nur im Ungefähren und verweist auf ein Seminar, das man bei ihm buchen kann.
So, nun aber. Diese Ausgabe nimmt schließlich nicht von selbst Form und Gestalt an. Ein bisschen was ist noch zu tun. Ich hoffe, Ihnen bereitet das fertige Heft ähnlich viel Freude wie mir die Arbeit daran. Bis dahin.
Dennis Kraus

