NEWS AUS DER BRANCHE

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HERSTELLER

Insera Smile – neues IdO von Unitron

Unitron hat ein neues IdO vorgestellt. »Personalisierter Klang, nahtlose Konnektivität und robuste Zuverlässigkeit«, heißt es über das Insera S-R aus Fellbach.

Das neue IdO basiert auf der aktuellen Smile-Plattform von Unitron und arbeitet mit dem bekannten ERA-Chip des Mutterhauses. Der stelle u. a. »zuverlässige Wireless-Verbindungen und hochwertige Klangqualität« sicher, verspricht Unitron. Und durch die erstmalige »volle Nutzung« des Chips stehe hier außerdem das gleiche Feature-Set bereit wie beim Moxi S-R.

Zudem setze das Gerät »neue Maßstäbe in Sachen Tragekomfort, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit«. Das Betriebssystem Integra OS passe sich hier von allein acht »wichtigen Hörumgebungen« ab, um so »das Hörerlebnis in ruhigen Momenten ebenso wie in geselliger Runde« zu optimieren.

Als weitere Attribute nennt Unitron HyperFocus zur Steigerung des Sprachverstehens in lauter Umgebung sowie AutoFocus 360, das Stimmen aus jeder Richtung erfassen soll – ohne manuelle Programmwahl. Die aktualisierte Bluetooth-Technologie soll indes eine bis zu sechsmal höhere Übertragungsleistung für stabilere Verbindungen, klarere Anrufe und nahtloses Media-Streaming gewähren. Und auch Tap-Control steht hier zur Verfügung. Des Weiteren wird das neue System auch als Insera S-10 NW O angeboten. Die mit klassischen Batterien betriebene Variante biete wiederum zuverlässige Leistung mit Störgeräuschunterdrückung, AntiShock und Telefonspulen-Option.

»Smile bietet hohen Komfort, großartige Hörerlebnisse und eine einfache Handhabung«, sagt Ed Theunissen, Business-Unit-Leiter Unitron Deutschland. »Unsere neuesten Innovationen geben den Nutzern die Möglichkeit, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen und jedes Gespräch sowie jede Situation mit Leichtigkeit anzugehen. Die Smile-Plattform ist mehr als eine Hörlösung, sie ist ein Lifestyle. Mit hervorragender Klangleistung, fortschrittlicher Konnektivität und zuverlässigem Gehäuse bleiben Nutzer in den wichtigsten Momenten in Verbindung und aktiv.«

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HERSTELLER

Oticon: Studien untermauern Nutzen des ACT-Tests

Seit Oktober 2023 bietet Oticon in Genie die Möglichkeit, den Audible-Contrast-Threshold-Test (ACT-Test) durchzuführen. Die Messung stelle »einen neuen Standard bei der Ermittlung von Sprachverständlichkeit in lauten Umgebungen« dar und ermögliche, Kundinnen und Kunden »schneller und einfacher als je zuvor ein präzises, personalisiertes Hörerlebnis zu ermöglichen«, heißt es in einer Pressemitteilung von Oticon von Anfang Januar.

Der ACT-Test soll bekanntlich über das Ton-Audiogramm hinaus Aufschluss darüber geben, wie eine Person im Lärm verstehen wird bzw. welchen Grad der Unterstützung sie benötigt, um Sprache im Lärm besser zu verstehen. Selbstredend hat Oticon den ACT-Test auch in Studien testen lassen. Die Ergebnisse zweier dieser Studien gibt der Hersteller nun bekannt. Die Studien wurden in verschiedenen Fachgeschäften und audiologischen Kliniken in Europa sowie in den USA durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, wie Hörakustikerinnen und -akustiker das Messverfahren einsetzen. So untersuchte die eine Studie die Erfahrungen von 30 Hörakustikerinnen und -akustikern aus Fachgeschäften in Großbritannien, Irland und Portugal, die den ACT-Test monatelang in ihre Batterie aufgenommen hatten. Während des Untersuchungszeitraums wurden knapp 3.000 Kundinnen und Kunden getestet. »Die an der Studie beteiligten Hörakustikerinnen und Hörakustiker gaben in fünf Kategorien ein überwältigendes positives Feedback, und zwar zu Benutzerfreundlichkeit, klinischer Güte, Mehrwert für die Anpassung von Hörsystemen, Beratung und Empfehlung von Hörsystemen«, schreibt Oticon. An die 90 Prozent der Akustikerinnen und Akustiker gaben außerdem an, den ACT-Test weiterempfehlen zu wollen.

Die andere Studie wurde an den Henry Ford Health Kliniken in Detroit, Michigan (USA) durchgeführt. Hier hatte man einen Monat lang die Durchführbarkeit des ACT-Tests untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass der Test einfach in der Anwendung ist und Patientinnen und Patienten mit Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache in geräuschvollen Umgebungen identifizieren kann – darunter auch solche, die ein unauffälliges Ton-Audiogramm haben und Sprache in ruhiger Umgebung sehr gut verstehen können.

Damit habe man, schreibt Oticon, einen schnellen, evidenzbasierten, sprachunabhängigen Test, der das individuelle Sprachverstehen prüft und dessen Messergebnisse direkt in die Beratung und in die Anpassung einfließen können. Die zweiminütige Durchführung des Tests ist also gut investierte Zeit.

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PERSONALIEN

Natus Sensory verstärkt Board of Directors

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 stellt Natus Sensory die Weichen für sein audiologisches Portfolio neu auf: Arne Boye Nielsen wurde in das Board of Directors berufen. Nielsen prägte über drei Jahrzehnte hinweg maßgeblich die Diagnostik-Sparte bei Demant. Seine umfassende Expertise soll nun die Innovationskraft der weltweit etablierten Messsysteme von Natus forcieren – insbesondere bei Aurical für die Hörakustik sowie bei den Marken Madsen und ICS für den klinischen Bereich.

Die Berufung unterstreicht die Priorisierung der professionellen Diagnostik mit dem Ziel, die technologische Marktführerschaft bei Audiometrie-, Impedanz- und Gleichgewichtslösungen (VNG/vHIT) zu festigen. »Arnes strategische Vision und seine nachgewiesene Führungskompetenz machen ihn zu einem idealen Partner, während wir unsere Innovationskraft weiter skalieren«, betont Matthias Weber, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Natus Sensory. Man wolle auf bestehenden Erfolgen aufbauen und weiterhin höchste Exzellenz anstreben.

Der Schritt gilt in der Branche als klares Signal für eine beschleunigte Skalierung digitaler Diagnostikstandards. Durch Nielsens Erfahrung will Natus Sensory den Fokus verstärkt auf die Vernetzung von Messsystemen sowie die Optimierung der Schnittstellen zwischen Hardware und klinischer Anwendung legen, um die globale Präsenz im Bereich sensorischer Healthcare-Lösungen nachhaltig abzusichern.

FACHGESCHÄFTE

bachmaier und Traunakustik haben sich zusammengeschlossen

bachmaier Akustik und Traunakustik haben sich zum 1. Januar dieses Jahres zusammengeschlossen. »Pünktlich zum 40-jährigen Firmenjubiläum« – das meldet bachmaier in einer Pressemitteilung.

So schlägt bachmaier Akustik gemeinsam mit Traunakustik im Jubiläumsjahr ein neues Kapitel auf und fügt der Akustik-Familie mit dem Fachgeschäft in Traunstein den Standorten in Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Freilassing einen vierten Standort hinzu.

Der Zusammenschluss erfolgte »aus Überzeugung – für mehr Stärke in der Region«, schreibt bachmaier. Demnach habe man sich bewusst zu diesem Schritt entschieden. Als Basis des Zusammenschlusses nennt bachmaier Vertrauen, fachliche Wertschätzung und eine gemeinsame Vision, nach der man »Kompetenzen bündeln, Synergien nutzen und Menschen in Oberbayern noch besser versorgen« möchte.

»Uns verbindet dieselbe Haltung – persönlich, nahbar und mit echtem Herzblut für gutes Hören. Wir profitieren regional, fachlich und menschlich voneinander. Genau deshalb fühlt sich dieser Schritt so richtig an«, sagt Ria Wildner von Traunakustik. Das Team von Traunakustik um Wildner und Matthias Kringel bleibe bestehen und werde mit dem bachmaier-Team zu einer »starken Marke« zusammenwachsen. Überdies werde Traunakustik unter anderem durch ein erweitertes Produktportfolio sowie den direkten Zugang zum bachmaier-Labor in Bischofswiesen ergänzt, wo bekanntlich Maß-Otoplastiken, Gehörschutz, Kommunikations- sowie In-Ear-Monitoring-Systeme gefertigt werden. Modernisiert worden war das Fachgeschäft in Traunstein bereits 2025. Das Erscheinungsbild wiederum hat sich durch die neue Zugehörigkeit zur Marke bachmaier Akustik geändert.

»Wir sprechen seit Jahren dieselbe Sprache – menschlich wie fachlich. Diese Basis macht es möglich, gemeinsam in die Zukunft zu starten«, sagt Richard Hopfinger, langjähriger Hörakustikmeister bei bachmaier Akustik und seit 2025 Geschäftsführer. Mit dem Zusammenschluss habe man nun ein gemeinsames Zeichen für »eine moderne Hörakustik« gesetzt, die »regionale Verantwortung lebt«.