NEWS AUS DER BRANCHE

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IMPLANTATE

Advanced Bionics mit neuer Leitung für DACH-Region

Advanced Bionics hat eine neue Leiterin für die DACH-Region. Bereits seit dem 1. Februar verantwortet Clara Beck von Fellbach aus die Geschicke des Implantat-Herstellers in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unternehmensangaben zufolge markiere die Personalie einen wichtigen Schritt in der engeren Verzahnung innerhalb der Sonova-Gruppe, um Synergieeffekte zwischen der klassischen Hörgerätetechnologie und Cochlea-Implantaten effizienter nutzen zu können.

Beck, die als Diplom-Maschineningenieurin (ETH Zürich/Oxford) einen starken technischen Hintergrund mitbringt, blickt auf mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung zurück. Vor ihrem Wechsel zu Advanced Bionics war sie bei Sonova als Global Hearing Product Category Director für die weltweite Kategorienstrategie und Roadmap-Gestaltung zuständig. Aus diesen Erfahrungen will sie nun schöpfen, um die Innovationszyklen von Advanced Bionics in der DACH-Region enger nach den Bedürfnissen von Kliniken, Akustikern und Patienten auszurichten.

»Als Innovationsführer treiben wir die Weiterentwicklung moderner Hörlösungen konsequent voran und bieten ein umfassendes Gesamtpaket aus Technologie, Service und Partnerschaft, mit einem klaren Ziel: jedem Menschen das bestmögliche Hören zu ermöglichen«, sagt Clara Beck. Ein zentraler Fokus ihrer neuen Aufgabe soll dabei auf der »Sales Excellence« und der Prozessoptimierung innerhalb der DACH-Struktur liegen. Ziel sei es, durch eine konsequente Kundenzentrierung die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den implantierenden Zentren zu stärken.

Organisatorisch ist die DACH-Region nun in das Cluster North Europe integriert. Dieses steht unter der Leitung von Alexandre Gault, der mit über 25 Jahren Erfahrung bei Advanced Bionics für Kontinuität in der operativen Umsetzung und dem Management komplexer Versorgungsstrukturen steht.

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FACHGESCHÄFTE

Step One – Otosense stellt interaktive Station für Wartebereich vor

Otosense, eine Marke der Sinfona GmbH, hat eine interaktive Beratungsstation für den Wartebereich im Fachgeschäft vorgestellt. Dabei kombiniert Step One das Aussehen eines »hochwertigen« Möbelstücks mit einem integrierten Monitor und NFC-Technologie. Die Idee: Kundinnen und Kunden können sich bereits im Wartebereich rund um das Hören, die Versorgung sowie Hörtechnik informieren. »Gute Beratung beginnt nicht erst am Tisch«, heißt es in der entsprechenden Meldung aus Salzkotten.

So soll mit Step One bereits im Wartebereich eine Basis für »bessere Gespräche und hochwertigere Entscheidungen« geschaffen werden. Mit dem Konzept setze man an einem entscheidenden Moment an, wenn sich Kundinnen und Kunden Fragen stellen wie die, ob sie wirklich eine Versorgung brauchen oder was da überhaupt auf sie zukommt.

Dabei versteht sich Step One »bewusst nicht als klassischer Werbebildschirm, sondern als ruhige, intuitive Beratungsstation«, heißt es aus Salzkotten weiter. Die Inhalte, die Kundinnen und Kunden auf dem Monitor von Step One sehen, bestimmen sie gewissermaßen selbst. Weil die Inhalte über physische Module gesteuert werden, kann man einfach das Modul, das einen interessiert, auf dem NFC-Punkt platzieren. Darauf erscheinen sofort die passenden Informationen auf dem Bildschirm.

»Für Fachgeschäfte bedeutet das: Kundinnen und Kunden kommen vorbereitet in die Beratung, stellen gezieltere Fragen und treffen fundiertere Entscheidungen. Gleichzeitig wird das Team entlastet und die Wartezeit sinnvoll genutzt. Step One stärkt damit nicht nur die Beratungsqualität, sondern auch die Wahrnehmung des Fachgeschäfts – als moderner, kompetenter Ansprechpartner. Beratung wird wieder das, was sie sein sollte: persönlich, ruhig und erfolgreich«, heißt es aus Salzkotten abschließend.

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PERSONALIEN

Jochen Meuser übernimmt revoloud-Vertrieb in Deutschland

Jochen Meuser hat zum 1. April dieses Jahres als »Market Development Manager« den Vertrieb der Messmethode revoloud für Deutschland übernommen. Das meldete das Hörzentrum Oldenburg am 1. April. Mit Meuser »gewinnt das Hörzentrum einen erfahrenen Branchenkenner mit langjähriger Erfahrung im Hörakustikmarkt«, heißt es in der entsprechenden Meldung des Hörzentrums.

Dank seiner Tätigkeiten etwa für Cochlear, GN, WSA, Sonova oder Otometrics verfügt Jochen Meuser nicht nur über umfangreiche Marktkenntnis, ebenso bringt er ein großes Netzwerk mit, um nun die Verbreitung von revoloud weiter voranzutreiben.

Mit der Personalie setzt das Hörzentrum Oldenburg außerdem zum ersten Mal überhaupt auf einen eigenen Direktvertrieb. »Er ist der erste Vertriebsmitarbeiter in der 30-jährigen Geschichte des gemeinnützigen Forschungs- und Entwicklungsinstituts«, schreibt das Hörzentrum.

»Ich freue mich sehr darauf, den Vertrieb von revoloud im deutschsprachigen Raum zu unterstützen«, sagt Jochen Meuser. »Die Methode bietet Hörakustiker:innen eine einfache und gleichzeitig sehr aussagekräftige Möglichkeit, die Lautheitswahrnehmung ihrer Kund:innen zu überprüfen und systematisch durch den Feinanpassungsprozess zu führen. Ich bin überzeugt vom Nutzen dieser Lösung und stehe voll hinter dem Produkt. Es hat das Potenzial, ein fester Bestandteil moderner Hörgeräteanpassungen zu werden, sowohl in Deutschland als auch perspektivisch darüber hinaus.«

Auch Sebastian Quirandt, Geschäftsführer des Hörzentrums Oldenburg, begrüßt den Neuzugang: »Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jochen Meuser einen so erfahrenen Branchenexperten für diese Aufgabe gewinnen konnten. Mit seiner Marktkenntnis und seinem Netzwerk wird er entscheidend dazu beitragen, revoloud noch stärker in der Hörakustik zu etablieren.«

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FACHGESCHÄFTE

Cochlear und PROAURIS: Kooperationsmodell für alle Hörakustiker

Cochlear hat den Start eines Kooperationsmodells »für alle Hörakustiker« bekannt gegeben. Demnach soll »der Fachhandel für die Weiterleitung potenzieller CI-Kandidaten mit Leads belohnt« werden. Kooperationspartner ist PROAURIS. Das geht aus einem aktuellen Newsletter von Cochlear hervor.

Aktuell sollen etwa 500 zertifizierte Hörakustikpartner zum Cochlear-Netzwerk gehören. Mit dem neuen Kooperationsmodell aber weitet der CI-Hersteller sein Angebot in Richtung der Hörakustikfachgeschäfte noch aus. So soll ein Fachgeschäft, das einen potenziellen CI-Kandidaten an das Cochlear-Beratungsteam weiterleitet, von dem Kundenvermittler PROAURIS zwei Leads zu Hörgeräteneukunden erhalten. Die Inanspruchnahme dieses neuen Modells ist für Hörakustiker kostenfrei.

»Vermutlich trifft jeder Hörakustiker bei seiner Arbeit Kunden, die Kandidaten für ein CI oder ein anderes Hörimplantat sein könnten«, sagt Jan Krawitz, Referral and Acoustician Channel Manager bei Cochlear Deutschland. »Nicht für alle Unternehmen macht es Sinn, sich eine langfristige Perspektive im CI-Bereich zu erschließen. Dennoch ist es wichtig, dass auch sie möglichen CI-Kandidaten den Weg zur optimalen Therapie bahnen.«