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Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein besucht HörHanse
LÜBECK. Dr. Dorit Stenke, Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein, hat den HörHanse e. V. in Lübeck besucht. Der HörHanse e. V. verbindet bekanntlich Menschen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema Hören beschäftigen, darunter Hörakustikerinnen und -akustiker, Ärztinnen und Ärzte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Lehrende und Auszubildende.

„Wir sind Hören“ (v.l.n.r.): Christine Sickert (Musikhochschule Lübeck), PD Dr. med. Anke Leichtle (UKSH), Prof. Dr. Thomas Münte (Universität zu Lübeck), PD Dr. Hendrik Husstedt (DHI), Clara Kruse (HörHanse), Prof. Dr. Jonas Obleser (Universität zu Lübeck), Ministerin Dr. Dorit Stenke, Jens Rießen (Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen), Robin Hartmeyer (biha), Julia Sarre (Hanse Innovation Campus), Prof. Dr. Tim Jürgens (TH Lübeck) und Dr. Frederick Hahn (Akademie für Hörakustik)
Zu den Gründungsmitgliedern des im Oktober 2025 gegründeten Vereins gehören etwa die Universität zu Lübeck, die Technische Hochschule Lübeck, die Musikhochschule Lübeck, die Uniklinik Schleswig-Holstein, die biha, die Bundesoffene Landesberufsschule in Lübeck, das Deutsche Hörgeräte Institut sowie die Firma hearconcept. Basis ist der Hanse Innovation Campus Lübeck.
Während ihres Besuchs bekam Dorit Stenke Einblicke in aktuelle Anwendungen und die Forschung rund um das Hören und erfuhr mehr über die verschiedenen Perspektiven der in der HörHanse verbundenen Akteure. »Am Standort Lübeck kommen Ausbildung, Forschung und praktische Versorgung in außergewöhnlicher Weise zusammen – von der Berufsschule über Meisterqualifikation bis zu Studium und wissenschaftlicher Forschung. Die HörHanse verbindet diese Strukturen und stärkt den Austausch zwischen den Beteiligten. Ganz Schleswig-Holstein kann davon profitieren«, sagte die Ministerin beim Besuch der HörHanse. Auch der Wissenschaftsrat begrüße »angesichts des hohen Stellenwerts der Hörakustikausbildung in Lübeck das neugegründete Bündnis HörHanse und ermutigt […], dieses Alleinstellungsmerkmal sichtbarer zu machen und gemeinsam mit einschlägigen Unternehmen und Krankenhäusern Transfer- bzw. Translationspotenziale zu erschließen«.
Die im HörHanse e. V. Verbundenen sind dabei weiterhin in ihren jeweiligen Berufen tätig. Durch das Netzwerk lernen sie aber darüber hinaus die Perspektiven der anderen Bereiche kennen und können sich über Erfahrungen, Fragestellungen und mögliche gemeinsame Ansätze austauschen. Zudem können so Ressourcen wie auch Kompetenzen gebündelt und entsprechend besser genutzt werden.
»In den vergangenen Jahren ist ein Netzwerk entstanden, in dem Menschen rund um das Thema Hören auf Augenhöhe zusammenarbeiten«, sagt PD Dr. Hendrik Husstedt, Vorstandsvorsitzender des HörHanse e.V. »Besonders wichtig ist die enge Verbindung von Handwerk, Hörversorgung und Wissenschaft. Erkenntnisse aus der Forschung fließen direkt in die Versorgung von Menschen mit Hörproblemen ein, während Erfahrungen aus Klinik und Hörakustik zugleich wichtige Impulse für die Forschung geben. Auf dieser starken Vernetzung möchten wir weiter aufbauen.«
Wie der Austausch und die Arbeit des HörHanse e. V. aussieht, davon kann man sich auch bei den HörHanse-Tagen am 10. und 11. Juni dieses Jahres in Lübeck ein Bild machen. Weiterführende Infos findet man auf: https://www.hoerhanse.de/
