NEWS AUS DER BRANCHE

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EUHA

Azubis, Studierende und Schüler: Kostenfreier Zugang zum EUHA-Jubiläumskongress

Auszubildende, Studierende und Schüler erhalten kostenfreien Einlass in den 70. Internationalen Hörakustiker-Kongress. Darauf verwies die Europäische Union der Hörakustiker (EUHA) Anfang Mai.

Der Jubiläumskongress findet in diesem Jahr vom 14. bis 16. Oktober in Hannover statt. Der kostenfreie Zugang steht unter dem Motto »Soundcheck für Deine Karriere« und ermöglicht sowohl die Teilnahme am kompletten EUHA-Vortragsprogramm als auch den Besuch der den Kongress begleitenden Industrieausstellung in Halle 6. Sogar spezielle Führungen über die Industrieausstellung werden dem Branchennachwuchs angeboten. Mehr dazu unter: www.euha.org/karriere-soundcheck

Zudem wird man sich auf der Messe an gleich mehreren Punkten über Karrieremöglichkeiten informieren können, zum Beispiel am Stand des Campus Hörakustik Lübeck oder auf der EUHA Live-Area. Auf der zentralen Networking-Fläche stellen in diesem Jahr nämlich einige Hochschulen und Universitäten ihre Studiengänge der Audiologie und der Hörakustik vor.

Um das Angebot in Anspruch nehmen zu können, braucht man einen Schüler- beziehungsweise Studierendenausweis. Sein Ticket kann man sich ab Juli im Ticketshop der EUHA online generieren.

News_Active-Mini-IX-Key-Visual

HERSTELLER

Active Mini IX – Signias Earbud-Formfaktor noch kompakter

Signia hat die abermalige Erweiterung der IX-Familie bekanntgegeben. Während der Signia Coffee Breaks am 12. und 13. Mai präsentierte der Hersteller das Active Mini IX. »Das neue Highlight fürs Design-Portfolio«, heißt es dazu aus Erlangen.

Mit dem Active Mini IX fügt Signia dem Active Pro IX sowie dem Active IX eine dritte Variante des als Earbud-Formfaktor kommenden Hörsystems hinzu, die im Vergleich noch einmal kleiner sein und noch angenehmer im Ohr sitzen soll. »Das neue Modell kombiniert die audiologische Stärke der Integrated Xperience Plattform mit einer noch smarter designten Bauform. Ideal für alle, die sich moderne Hörgeräte wünschen, die sofort und einfach einsetzbar sind«, schreibt Signia. Demnach ist das neue Modell flacher und schmiege sich »dezenter und komfortabler ans Ohr und bietet so einen sicheren Sitz im Alltag«. In einer internen Studie hatten 97 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer den Komfort als positiv bewertet.

Die Stärke des Earbud-Formfaktors sieht man in Erlangen außerdem darin, dass sich mit den Active-Modellen eine jüngere Zielgruppe ansprechen lasse. Um im Durchschnitt sieben Jahre jünger seien die Trägerinnen und Träger der Active-Geräte im Vergleich zu Menschen, die klassische Hörgeräte tragen. Das habe man bereits bei den bisher angebotenen Varianten beobachten können. Zudem bereichere der Earbud-Formfaktor das eigene Portfolio um »eine weitere klar differenzierte Bauform«, lasse sich direkt anpassen, leicht einsetzen und über die Signia App bedienen, heißt es aus Erlangen weiter. Es vereine also einfaches Handling mit brillantem Hören. Gleichzeitig verfügt das Active Mini IX über die volle IX-Ausstattung.

Erhältlich ist Active Mini IX in allen IX-Leistungsklassen sowie in drei Farben: dem neuen Garnet Black, Rose Gold und Pearl White. Bestellbar sind die Geräte ab sofort, die Auslieferung des schwarzen Modells soll ab Ende Juni erfolgen, Rose Gold und Pearl White kommen schließlich im Juli.

STUDIEN

Hörakustikbetriebe für Studie gesucht

Die Hochschule Hamm-Lippstadt bereitet derzeit gemeinsam mit der AOK NordWest, der AOK Baden-Württemberg und der AOK Schleswig-Holstein eine Studie zur audio-kognitiven Stimulation für Menschen mit früher oder mittelgradiger Demenz und begleitender Hörstörung vor. Darauf machte der Fachverband Deutscher Hörakustiker e. V. (FDH) mit einer Pressemitteilung aufmerksam. Zudem hatte hierzu am 7. Mai eine »BRANDaktuell«-Veranstaltung des FDH stattgefunden, auf der Prof. Dr. Gregor Hohenberg von der Hochschule Hamm-Lippstadt die geplante Studie den Mitgliedern des FDH vorgestellt hatte.

Die Studie befindet sich derzeit in der Antragsphase und soll zu einem Innovationsfondsprojekt werden. Träger des Innovationsfonds ist der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Aufgelegt wurde der Fonds, um innovative Ansätze für die gesetzlichen Krankenkassen zu erproben und neue Erkenntnisse zum Versorgungsalltag in Deutschland zu gewinnen.

Ziel der Studie wird sein, zu untersuchen, wie ein strukturiertes Hörtraining auf Basis der kognitiven Stimulationstherapie, das im Rahmen der Nachsorge bei der Anpassung von Hörgeräten eingesetzt werden soll, dazu beitragen kann, kognitive Fähigkeiten, Alltagskompetenz und Teilhabe zu stärken sowie das Trageverhalten der Hörgeräteträgerinnen und -träger zu verbessern.

»Wir geben dieses audio-kognitive Stimulationstraining bewusst in die Hände von Hörakustikerinnen und Hörakustikern, da Hörtrainings bereits Bestandteil der Meisterprüfung sind«, so Hohenberg. »Die Mitwirkenden tragen nicht nur dazu bei, die Situation der Demenzkranken zu verbessern, die im besten Fall länger in den eigenen vier Wänden leben können, sondern entlasten zugleich deren Angehörige.«

So soll mit der wissenschaftlichen Studie nun die Wirksamkeit der audio-kognitiven Stimulationstherapie nachgewiesen werden. Dazu will man aber auch Kosten und praktische Voraussetzungen untersuchen, um Erkenntnisse dazu zu gewinnen, ob das Angebot später von den gesetzlichen Krankenkassen dauerhaft übernommen werden kann.

Um als Hörakustikbetrieb an der Studie teilnehmen zu können, muss man Kunden aus Westfalen, Schleswig-Holstein oder Baden-Württemberg im Bestand haben. Vergütet wird das Mitwirken mit circa 65 Euro pro Stunde. Der Start der Studie ist für das zweite Quartal 2028 geplant. Binnen anderthalb Jahren sollen dann 700 an Demenz erkrankte Personen versorgt werden. Deren Betreuung soll einem strukturierten Plan folgen, der 13 Einheiten vorsieht. Den Trainingsplan sowie die nötige Software wird die Hochschule Hamm-Lippstadt den beteiligten Fachgeschäften bereitstellen.

Möchte man mitwirken, kann man sich per Mail an den FDH wenden (verwaltung@fdh-ev.de).

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FORSCHUNG

Video: Forscher in Eriksholm über Chancen und Herausforderungen bei KI

In einem aktuellen Video geben Forscherinnen und Forscher des Oticon-eigenen Forschungszentrums Eriksholm Einblicke in ihre Ansichten in puncto Künstliche Intelligenz und Audiologie. Dafür sprechen in dem rund 17 Minuten langen Clip Senior Director James M. Harte und einige seiner Kolleginnen und Kollegen darüber, woran in Eriksholm derzeit geforscht wird.

So wird im Norden von Kopenhagen etwa untersucht, wie Hörgeräte mithilfe von KI künftig noch individueller angepasst werden können. Genauso sprechen die Expertinnen und Experten aber auch darüber, wo sie die größten Herausforderungen bei der Hörversorgung von morgen sehen – und wie sie diese mithilfe von KI bewältigen wollen.

Die Wissenschaftlerin Paula Lopez Diaz spricht wiederum darüber, dass man anhand von 3D-Scans des Gehörgangs und mithilfe von KI ermitteln könnte, wie die Ohranatomie die Schallabgabe der Hörgeräte beeinflusst.

Ansehen kann man das Video hier:

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HERSTELLER

Sonova: »Starkes Ergebnis, schneller als der Markt gewachsen«

Die Sonova Holding AG hat ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/26 bekanntgegeben. Demnach hat der Schweizer Konzern nicht nur »ein starkes Ergebnis« erzielt. Er ist auch »schneller als der Markt« gewachsen und konnte überdies seine Profitabilität steigern. Das geht aus einer aktuellen Meldung aus Stäfa hervor.

»Dank unserer starken Performance im Geschäftsjahr 2025/26 haben wir das Marktwachstum übertroffen und Ergebnisse im Rahmen unserer Guidance erzielt. Das starke Wachstum im Wholesale-Geschäft, das sich in der zweiten Jahreshälfte auf 10,9 % in Lokalwährungen beschleunigte, unterstreicht unsere Technologie- und Innovationsführerschaft sowie die konsequente Umsetzung unserer Strategie. Unsere Infinio-Plattform, einschließlich Infinio Ultra, stärkt unsere führende Position bei KI-gestützten Hörlösungen und stieß auf eine starke Resonanz im Markt. Innovationen wie Virto R, das hohe Hörleistung mit einem diskreten, individuell gefertigten Design verbindet, sowie das EasyGuard Cerumen-Managementsystem übersetzen unseren technologischen Fortschritt direkt in messbare Ergebnisse«, kommentiert Sonova-CEO Eric Bernard.

Den Gruppenumsatz gibt die Sonova für das Geschäftsjahr 2025/26 mit 3.605,9 Milliarden Schweizer Franken (CHF) an. Damit stieg der Umsatz in Lokalwährungen um 5,9 Prozent. Der normalisierte EBITA erhöhte sich um 17,3 Prozent auf 811,2 Millionen CHF, negative Wechselkurseffekte haben die Ergebnisse in Schweizer Franken allerdings auch negativ beeinflusst und zu einem Umsatzrückgang von 0,2 Prozent sowie einem Anstieg des normalisierten EBITA von 3,7 Prozent geführt. Der ausgewiesene EBITA belief sich demnach auf 724,2 Millionen CHF, was einem Plus von 7,7 Prozent in Lokalwährungen entspricht – aber auch einem Rückgang von 5,8 Prozent in CHF.

Für das am 1. April 2026 gestartete Geschäftsjahr erwartet man in Stäfa ein konsolidiertes Umsatzwachstum von 5 bis 8 Prozent sowie ein Wachstum des Kern-EBIT von 7 bis 10 Prozent, jeweils zu konstanten Wechselkursen. »Dies unterstreicht das Vertrauen in die erneuerte Strategie, die starke Produktpipeline, das anhaltend profitable Wachstum und die disziplinierte Umsetzung«, heißt es in der Meldung aus Stäfa weiter.