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Verbundprojekt mit migohead wird gefördert

LABORE. Ein Verbundprojekt aus insgesamt neun Partnern aus Industrie und Wissenschaft zur industriellen Forschung an digitalen Technologien für Keramiksysteme, zu dem auch migohead gehört, erhält eine Förderung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Kofinanziert wird das Projekt durch Mittel der Europäischen Union.

Ziel des Forschungsprojekts »CeraDigital« sei es, »digitale Prozessketten für die Herstellung und Verarbeitung von Hochleistungskeramiken zu entwickeln und damit industrielle Fertigungsprozesse effizienter, präziser und nachhaltiger zu gestalten«, schreibt das Erfurter Labor in einer Pressemitteilung.

Im Zentrum des Forschungsprojekts soll die »intelligente Verknüpfung von Prozess-, Maschinen- und Materialdaten« stehen. Dabei will man Prozess- und Materialdaten zusammenführen und mithilfe von KI-Modellen auswerten, sodass Maschinen- und Materialparameter »optimal aufeinander« abgestimmt werden können.

Angelegt ist »CeraDigital« auf mehrere Jahre. Am Ende sollen »innovative Hochleistungskeramikprodukte für anspruchsvolle Anwendungen in der Medizintechnik, Optik, Energietechnik und im Werkzeugbereich« entwickelt beziehungsweise optimiert werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch neuartige Werkstoffe und Herstellungsverfahren sollen zum Einsatz kommen, zudem möchte man Kompetenzen aus Materialwissenschaft, Verfahrenstechnik, Messtechnik und Digitalisierung miteinander verbinden.

migohead bringt dabei seine Erfahrung aus der Entwicklung und Herstellung von Otoplastiken ein. Entsprechend steht für die Erfurter die digitale Technologieentwicklung für einen optimierten Haftverbund zwischen Keramik und Polymer im Fokus. »Damit soll ein wichtiger Beitrag zur zuverlässigen Verbindung unterschiedlicher Hochleistungswerkstoffe geleistet werden«, schreibt migohead.

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Flora Mirzoyan und Roman Golovkov von migohead beim Kickoff des Forschungsprojekts »CeraDigital« am Fraunhofer IKTS in Hermsdorf (Foto: migohead)

»Wir gehen einen weiteren wichtigen Schritt, um digitale Technologien und Prozesse für Keramiksysteme weiterzuentwickeln und daraus innovative Lösungen für die Otoplastik und damit auch für Hörsystemträger voranzubringen«, erklärt Roman Golovkov, Inhaber von migohead. Seine Co-Gründerin und migohead-Inhaberin sieht in dem Forschungsprojekt einen »bedeutenden Fortschritt«. »Ein großer Meilenstein für unseren Weg – und einer, auf den wir lange hingearbeitet haben«, sagt Flora Mirzoyan. »Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren Verbundprojektpartnern und auf die Erkenntnisse, die aus diesem spannenden Forschungsprojekt entstehen werden.«

Verbundprojekt mit migohead wird gefördert