NEWS AUS DER BRANCHE

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GEMEINSCHAFTEN

BestAkustik initiiert Info-Tag zur Existenzgründung

Die BestAkustik lädt zu kostenlosen Info-Tagen für Existenzgründerinnen und -gründer. »Der Meisterplan« findet einmal am 25. April in Lübeck sowie am 14. November in Würzburg statt – jeweils von 10 bis 16 Uhr. Um eine Anmeldung wird gebeten. »Ob angehende, jung- oder langjährig erfahrene Meisterinnen und Meister: Wer die Existenzgründung in der Hörakustik plant, sollte vorab umfassend informiert sein«, schreibt die Gemeinschaft. Entsprechend möchte die BestAkustik im Rahmen des »Meisterplans« darüber informieren, worauf es beim Einstieg in die Selbstständigkeit ankommt. So sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwa »einen detaillierten Einblick in den Bereich der Standortwahl und Standortanalyse« erhalten. Ebenso wird darüber informiert, welche Voraussetzungen für die Zulassung gelten.

Ziel der Veranstaltungen ist neben der Schaffung eines Informationsangebots freilich auch, die BestAkustik als Partner für den Einstieg in die Selbstständigkeit ins Spiel zu bringen. Mehr als 100 Jungunternehmerinnen und -unternehmer hat die Gemeinschaft nach eigenen Angaben in den vergangenen sieben Jahren auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Und mit jeder Gründung ist ihr Erfahrungsschatz auch mit Blick auf ihr Gründerkonzept weitergewachsen.

Wer in Lübeck dabei sein möchte, sollte sich bis zum 27. Februar dieses Jahres unter akademie@best-akustik.de oder telefonisch unter 08341/90927412 anmelden. Die Frist für die Veranstaltung in Würzburg endet am 2. Oktober. Ansprechpartnerin bei der BestAkustik ist Janine Weiß.

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EUHA

EUHA-Kongress 2026: Call for Papers

Für den vom 14. bis 16. Oktober dieses Jahres in Hannover stattfindenden 70. Internationalen Hörakustiker-Kongress bittet die Europäische Union der Hörakustiker e. V. (EUHA) um die Einreichung von Vorträgen. »Der Kongress lebt vom Wissenstransfer, dem persönlichen Austausch und der Industrieausstellung«, schreibt die EUHA in einer aktuellen Pressemitteilung. Entsprechend können Vorschläge für das fachwissenschaftliche Vortragsprogramm vorgelegt werden.

Dabei freut sich die EUHA über Beiträge aus Themenfeldern wie der CI-Versorgung (Diagnostik, Indikation, Versorgung), Hörsystemtechnik (Funktionsweise von Hörsystemen, Neue Algorithmen und Signalverarbeitungsstrategien), Neues aus der Anwendung (Therapie, Hörsystemanpassung), Neues aus der Hörforschung (Physiologie, Diagnostik), Pädakustik (Versorgung und Anforderungen, Erfahrung und Austausch), Sonderversorgung in der Hörakustik, Technik und Zukunft, Trends und Entwicklungen in der Hörsystemversorgung (Abläufe der Versorgung, neue Geräte und Systeme) sowie zu Themen wie Unternehmensführung, Unternehmensentwicklung, strategisches Management, Geschäftsführung, Betriebsführung, Unternehmerisches Denken für Hörakustiker, Unternehmensführung leicht gemacht: Werkzeuge und Ansätze.

Eingereicht werden können die Vorschläge bis zum 31. März dieses Jahres online unter www.euha.org/vortrag/euha-kongress

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HERSTELLER

Hansaton: Neue Im-Ohr-Geräte

Hansaton hat neue Im-Ohr-Geräte auf der aktuellen Essenz-Plattform vorgestellt. „Präzise und stilvoll gefertigt“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung aus Fellbach mit Blick auf das jazz E-R sowie das jazz E-10 NW O. Mit dem jazz E-R biete man „maximale Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Konnektivität – mit dem jazz E-10 NW O wiederum „maximale Diskretion“.

Im Mittelpunkt der Markteinführung steht das jazz E-R. Basierend auf der Essenz-Plattform arbeitet in dem Gerät der bekannte ERA-Chip des Mutterhauses. Damit biete das Flaggschiff der Produktreihe KI-gestützte automatische Verarbeitung, Wiederaufladbarkeit und „nahtlosen Komfort in einem IdO-Format, das zum aktiven Lebensstil vieler Nutzer passt“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Für ein „möglichst kleines Design“ soll der neue EarMatch Advantage-Anpassungsprozess sorgen, der eine „sichere und bequeme Erstanpassung“ ermögliche, weshalb „deutlich weniger Nachbesserungen aufgrund von Okklusion und Aussehen erforderlich“ würden. Als weitere Vorteile nennt Hansaton bequemes Aufladen mit dem Easy Line Charger ITE, HearIntelligence 6.0 mit Essenz-Klangverarbeitung für automatische Anpassung an alle Hörsituationen, StereoBeam mit intelligenter Geräuschunterdrückung, Soft SpeechBoost, universelle Konnektivität mit Freisprechtechnologie und Medienstreaming, Tap-Control sowie „Mein Hörgerät finden“ für einfache Bedienung im Alltag. Mit dem jazz E-R bringt Hansaton also wiederaufladbare Wireless-Leistung in sein Im-Ohr-Segment.

Für Kundinnen und Kunden, die wiederum großen Wert auf Diskretion legen, bietet Hansaton indes das jazz E-10 NW O an, ein „winziges, unauffälliges Im-Ohr-Hörsystem für Menschen, die einfache Funktionalität ohne drahtlose Konnektivität bevorzugen“, wie der Hersteller schreibt. Als Attribute nennt Hansaton Feuchtigkeitsschutz nach IP 68, einen einzigen Druckknopf oder die optionale IIC-Fernbedienung, sowie eine optionale Telefonspule.

GRUENDER_3

AUSZEICHNUNGEN

GRÜNDERSTAR: Verlängerte Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den GRÜNDERSTAR wurde verlängert. Bis zum 15. Februar werden für den Wettbewerb noch »herausragende Ideen von Hörakustik-Gründern« gesucht.

Der GRÜNDERSTAR, der sich an alle Hörakustik-Start-ups im deutschsprachigen Raum richtet, die ihr Fachgeschäft seit dem 1. Oktober 2023 eröffnet haben, wird in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben. Initiator des Wettbewerbs ist die Individual Akustiker Service (IAS), ermittelt werden die Gewinnerinnen und Gewinner allerdings von einer unabhängigen Experten-Jury, zu der u. a. Hörakustikunternehmerinnen und -unternehmer sowie Branchenjournalisten zählen.

Konkret gesucht werden »frische Ansätze und Konzepte für den Schritt in die Selbstständigkeit«, schreibt der IAS. Das kann etwa ein besonderes Ladenkonzept sein, ein origineller Marketingansatz oder beispielsweise ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal. Ebenso kann es aber auch eine ungewöhnliche Gründer-Story, ein spannender Social-Media-Auftritt oder ein überraschendes Service-Angebot sein. Die Möglichkeiten, die Jury zu überzeugen, sind vielfältig.

Zudem möchte der Award Neugründer fördern sowie den Austausch in der Gründerszene in der Hörakustik beleben, Best-Practice-Beispiele vorstellen und so auch andere zum Schritt in die Selbstständigkeit ermutigen.

Bewerbungen einreichen kann man auf gruenderstar.de. Der Aufwand für die formale Bewerbung ist nicht groß. Allerdings sollte man sich um eine möglichst präzise und anschauliche Darstellung bemühen.

Der Gewinner des GRÜNDERSTAR erhält neben der Siegertrophäe ein Marketing-Paket im Wert von 3.000 Euro, mit dem er sich als attraktiver Hörakustikanbieter empfehlen kann. Weitere herausragende Bewerbungen werden mit einer Urkunde und kleinen PR-Paketen geehrt. Verliehen werden die Awards im Rahmen eines Preisträger-Workshops, bei dem herausragende Bewerberinnen und Bewerber ihre Ideen und Konzepte vorstellen und zur Diskussion stellen können. Der Workshop versteht sich als Plattform für Austausch und Vernetzung innerhalb der Hörakustik-Gründerszene. Zudem werden Best-Practice-Beispiele den Branchenmedien vorgestellt.

»Schon jetzt haben uns eine ganze Reihe toller Bewerbungen für den GRÜNDERSTAR erreicht«, so Jury-Mitglied Thomas Müller, Gründer in der Hörakustik und Business Development Coach. »Zugleich möchten wir alle Gründer, die bislang noch nicht dabei sind, ebenfalls herzlich zur Teilnahme einladen. Die lohnt sich nämlich in jedem Fall. Der Wettbewerb bietet auch die Chance, einmal in sich zu gehen und zu überlegen, was man bereits erreicht hat und wohin die Reise geht. Man erhält Feedback, kann sich mit Gleichgesinnten austauschen, Anregungen bekommen und vielleicht sogar eine tolle zusätzliche Möglichkeit gewinnen, um Kunden das eigene Unternehmen zu empfehlen.«