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Auracast beim ESC
STREAMING. Beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle kam auch Auracast zum Einsatz. Darüber informierte GN Hearing in einem aktuellen Newsletter. Demnach wurde der Bluetooth-Broadcast-Standard vor Ort mit vier Auracast-Sendern des Herstellers Opus umgesetzt. So konnten Hörgeräteträgerinnen und -träger, sofern ihre Hörsysteme Auracast-kompatibel sind, die Show ohne zusätzliche Empfangsgeräte streamen. Dasselbe galt freilich bei kompatiblen Kopfhörern.

Wiener Stadthalle (Foto: ORF/Klaus Titzer)
Wie einfach das geht, das konnte man sich bei dem Event an einem Info-Stand erklären lassen. Auch Empfangsgeräte ließen sich an dem Stand ausleihen, so dass man es mal ausprobieren konnte. Installiert und vor Ort betreut wurde das Set-up von dem österreichischen Spezialisten hear it! »Damit wird der ESC zu einem besonders sichtbaren Beispiel dafür, wie barrierefreie Audioübertragung bei Großevents heute schon funktionieren kann«, schreibt GN Hearing. Und weiter: »Damit wird der ESC 2026 zu einem großen Schritt hin zu inklusiveren Großevents, bei denen gute Sprachverständlichkeit und klarer Klang auch in komplexen Hörumgebungen möglich werden.«
Das österreichische Team von ReSound und Beltone zeigte sich von dem Vorhaben begeistert.
»Die weltweite Auracast-Premiere an einem Airport gab es ja erst kürzlich in Frankfurt; nun feiern wir in unserer Hauptstadt Wien die Auracast-Premiere beim ESC«, so Andor Molnár, österreichischer Senior Key Account Manager. »Damit wird einmal mehr klar, dass Auracast längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Der ESC 2026 steht auch für einen weiteren Schritt zu inklusiveren Großevents, bei denen gute Sprachverständlichkeit und klarer Klang in komplexen Hörumgebungen möglich werden – etwa mit Auracast-fähigen Hörsystemen von ReSound und Beltone, die man bei unseren Partnerinnen und Partnern im Hörakustik-Fachhandel bereits seit mehreren Jahren bekommt.«
