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CI-Wegbereiter mit Merkin-Preis ausgezeichnet

AUSZEICHNUNGEN. Ingeborg und Erwin Hochmair, Michael Merzenich, Blake Wilson und Graeme Clark haben den Merkin-Preis für biomedizinische Technologie erhalten. Der Award, der von einem Auswahlkomitee aus führenden Wissenschaftlern aus den USA und Europa verliehen wird, würdigt neuartige Technologien, die nachweislich praktische Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben.

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Cochlear gratuliert Graeme Clark und weiteren Wegbereitern des Cochlea-Implantats zum Merkin-Preis – die bahnbrechenden Arbeiten des australischen Medizinprofessors Graeme Clark (90) führten zur Entwicklung des ersten Mehrkanal-Implantats, das 1985 von der FDA zugelassen wurde (Foto: Cochlear Ltd.)

Die nun erfolgte Ehrung der CI-Pioniere nahm der Implantat-Hersteller Cochlear zum Anlass, seine Glückwünsche auszusprechen. „Die bahnbrechenden Arbeiten von Professor Graeme Clark führten zur Entwicklung des ersten Mehrkanal-Cochlea-Implantats, das 1985 von der FDA zugelassen wurde, sowie zur Gründung von Cochlear“, heißt es in der entsprechenden Meldung des australischen Unternehmens.

„Das Team von Cochlear Deutschland gratuliert Professor Clark und allen anderen Preisträgern zur Auszeichnung mit dem Merkin-Preis für biomedizinische Technologie“, so Frank Wagner, Vice President Cochlear Germany. „Von Etablierung und kontinuierlicher Weiterentwicklung der CI-Therapie haben in den vergangenen Jahrzehnten hunderttausende Menschen profitiert: Gehörlos geborene Kinder wachsen in der Welt des Hörens auf und spätertaubte Menschen jeden Alters kehren in diese Welt zurück. Möglich wurde diese Erfolgsgeschichte durch Pionierleistungen wie die von Graeme Clark. Sein Forscherdrang und sein Mut, neue Wege einzuschlagen, bleiben für uns Verpflichtung und Motivation. Weiterhin werden wir alles tun, um mit wegweisenden Innovationen immer mehr Menschen zu besserem Hören, zu mehr Lebensqualität und Teilhabe zu verhelfen.“

1978 hatte eine von Professor Graeme Clark entwickelte Innenohrprothese dem durch einen Unfall ertaubten Patienten Rod Saunders ermöglicht, wieder hören zu können. In den Jahren darauf hatte Clark dann die Anfänge von Cochlear begleitet.