NEWS AUS DER BRANCHE

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GEMEINSCHAFTEN

IAS empfiehlt: Existenzgründer-Coaching früh wahrnehmen

Der Individual Akustiker Service (IAS) rät angehenden Gründerinnen und Gründern, sich so »früh wie möglich eine professionelle Begleitung zu suchen«. Das verbreitet die Gemeinschaft in einer Meldung Mitte September. Mit 30 bis 40 Neugründungen im Jahr gilt der IAS bekanntlich als führende Gemeinschaft der Branche, wenn es um die Begleitung von Gründungen geht.

Sich frühzeitig eben jene »professionelle Begleitung« zu suchen, könne helfen, »häufige Fehler vor der Eröffnung des eigenen Fachgeschäfts zu vermeiden«, schreibt der IAS. Zudem erhalte man, neben dem Coaching, auch einen »mentalen Rückhalt für die herausfordernde Gründungsphase«.

Für die geschäftsführenden Gesellschafter der Gemeinschaft ist klar: Der Gründungsprozess beginne »deutlich früher« als mit dem Zeitpunkt der tatsächlichen Geschäftseröffnung. »Wer eine eigene Geschäftsidee entwickelt, Marktchancen prüft oder erste Schritte für die Umsetzung plant, befindet sich bereits auf dem Weg in die Selbstständigkeit«, meinen Jürgen Leisten und Tannassia Reuber. »Schon in dieser Phase kann man erheblich von professioneller Unterstützung profitieren.«

Den IAS sehen Leisten und Reuber hierfür freilich als gute Adresse. Gründercoach Jürgen Leisten steht angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern auf Wunsch ab den ersten Schritten zur Seite und kann dabei etwa Fragen zur Zielgruppe, zum Markt, zur Finanzierung, zum Businessplan sowie zu rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen klären. Auch Orientierung und Rückhalt könne er geben. »Gerade anfangs fällt es den Gründern mitunter nicht leicht, selbstbewusst in ihre neue Rolle zu finden«, so Jürgen Leisten. »Mal ist man voller Zuversicht, dann wieder kommen Zweifel: Was, wenn der eigene Plan am Ende nicht aufgeht?! Das ist völlig normal; und sich selbst zu hinterfragen, ist allemal besser, als eine Gründung auf die leichte Schulter zu nehmen. Andererseits hilft es auch mental, einen erfahrenen Sparringspartner zu haben, der kritisch prüft und damit zugleich Sicherheit gibt. Wir nehmen jede Gründerin und jeden Gründer sehr ernst – vom ersten Tag an. Und wir können nur alle ermuntern, frühzeitig den Kontakt zu uns zu suchen.«

AUSZEICHNUNGEN

Ingeborg Hochmair erhält Honda Prize

Die japanische Honda Foundation, eine angesehene japanische gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Tokio, die im asiatischen Raum als eine der einflussreichsten Institutionen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Industrie und Nachhaltigkeit gilt, zeichnet MED-EL-Mitgründerin sowie CEO Dr. Ingeborg Hochmair mit dem Honda Prize 2026 aus. Wie aus einer MED-EL-Pressemitteilung hervorgeht, erhält Hochmair damit eine der wichtigsten Technologieauszeichnungen Japans gemeinsam mit dem australischen Forscher sowie Cochlear-Gründer Dr. Graeme Clark. Die feierliche Preisverleihung findet am 16. November 2026 in Tokio statt. Der mit insgesamt 10 Millionen Yen dotierte Preis würdigt Hochmairs Lebenswerk bei der klinischen Anwendung und weltweiten Marktetablierung der Mehrkanal-Cochlea-Implantat-Technologie.

Die Jury hebt mit der Vergabe das Prinzip der »Ökotechnologie« hervor – eine Synthese aus technologischem Fortschritt und gesellschaftlichem Nutzen. »Diese Auszeichnung würdigt die Arbeit der weltweiten Gemeinschaft aus Klinikern, Ingenieurinnen und Rehabilitationsfachkräften«, so Dr. Ingeborg Hochmair der Pressemitteilung zufolge. Gemeinsam habe man dazu beigetragen, dass Menschen mit schwerem Hörverlust rund um den Globus wieder aktiv am Leben teilhaben können. Die Auszeichnung gilt in der Medizintechnikbranche als bedeutendes Signal für die translationale Relevanz europäischer Spitzenforschung auf dem asiatischen Markt.

HERSTELLER

Nuance Audio Plus – zweite Generation der Hörbrille verfügbar

EssilorLuxottica hat den Marktstart von Nuance Audio Plus in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekanntgegeben. Die zweite Generation der Hörbrille biete »optimierte Audioleistung, längere Akkulaufzeit und mehr Auswahl bei Design und Bedienung«, heißt es in der entsprechenden Meldung des Konzerns.

Damit kommt Nuance Audio Plus mit einigen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell. Die Akkulaufzeit etwa wird mit »rund zehn Stunden« angegeben. Zusätzliche Bedienmöglichkeiten direkt am Rahmen sollen für eine einfachere Handhabung sorgen, ohne dass man dafür die Nuance Audio App nutzen müsse.

Die Resonanz auf die Einführung der Nuance-Audio-Brillen im vergangenen Jahr beschreibt Stefano Genco, Global Head von Nuance Audio, als »äußerst positiv«. Binnen eines Jahres habe man die Präsenz auf etwa 18.000 Geschäfte in 14 Ländern ausweiten können. Die Kunden, die sich für die Hörbrille entscheiden, seien zudem »im Durchschnitt fünf Jahre jünger als herkömmliche Hörgerätekunden«; zwei von drei hätten außerdem vorher noch nie »herkömmliche Hörgeräte in Betracht gezogen«, so Genco.

Je nach Bedarf lässt sich Nuance Audio Plus auch mit verschiedenen optischen Brillengläsern ausstatten. Auch eine Kombination mit »Transitions«-Brillengläsern ist möglich.

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Jetzt auch in Deutschland erhältlich: Nuance Audio Plus (Abb.: Nuance Hearing)

HERSTELLER

EUHA-Kongress: ReSound mit immersiver Sound-Demo

ReSound bietet auf der Industrieausstellung zum EUHA-Kongress eine »einzigartige, immersive Sound-Demo«. Das kündigte Münster Mitte September an. Demnach wird es in Hannover die Gelegenheit geben, bei einer Live-Demo aus Video und Surround-Sound, umgeben von 30 Quadratmetern Bildschirm, in unterschiedlichen Hörsituationen zu erleben, wie die audiologischen Funktionen des ReSound Sensia ineinandergreifen und wie die KI sie permanent steuert.

»Mit der EUHA 2026 wollen wir einmal mehr unterstreichen, worum es in der Hörakustik geht: Das Leben von Menschen mit Hörverlust zu verbessern. Dafür braucht es keine futuristischen Szenerien. Wir zeigen das echte Leben auf der Messe«, so Sebastian Rosendahl, Marketing-Manager GN Hearing DACH. »Im Kern steht dabei die einzigartige, immersive Sound-Demo. Gleichzeitig ermöglichen wir es, in Fachgeschäftsumgebung die neueste Version der Anpass-Software zu testen, das Anpass-Ergebnis live zu hören und die Schnittstellen zu Onlineshop, digitalem Support und Marketing auszuprobieren. Und auch darüber hinaus verbinden wir am Messe-Stand unser aktuelles Portfolio mit dem, was im Fokus steht: dem echten Leben.«

SOFTWARES

OPA-Interview @ OMNIdirekt

Die in unserem Digitalmagazin veröffentlichte Fassung des Interviews mit dem OPA-Geschäftsführer Jochen Hirschfelder und seinem Leiter Service Björn Bockelmann unterscheidet sich von der Fassung in der gedruckten Ausgabe. Hintergrund ist eine Verwechslung der Dateien seitens OMNIdirekt. Die korrekte, finale Fassung des Interviews findet man in unserem digitalen Magazin.

Wer mehr über OPA erfahren möchte, kann dies übrigens auf der Industrieausstellung zum diesjährigen EUHA-Kongress tun. Hier ist das Unternehmen erstmals unter den Ausstellern mit einem eigenen Stand anzutreffen. »Wir freuen uns sehr darauf, auf der EUHA nicht nur unsere Software zu präsentieren, sondern vor allem persönlich Teil der Akustiker-Familie zu werden. Wir möchten die Branche, ihre Menschen und ihre Bedürfnisse noch besser kennenlernen und uns als langfristiger und verlässlicher Partner der inhabergeführten Unternehmen etablieren, um die Zukunft der Hörakustik gemeinsam mit Ihnen zu gestalten«, so OPA-Geschäftsführer Jochen Hirschfelder.

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